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Rundreise
durch
Mexiko

Ein Reisebericht der
ZIRKON Box Foto Galerie

 

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Rundreise durch Mexico

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Beschreibung
Reiseroute
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Im Mai 2001 machen Moni und ich als große Hochzeitsreise eine grosse Rundreise durch Mexiko. Nach langem Katalogewälzen und vergleichen entscheiden wir uns für die Rundreise "Höhepunkte Mexikos" von TUI-Reisen. Wir buchen diese als 8-Nächte Rundreise mit Anflug aus Wien am Vortag und der ersten Übernachtung in Cancun. Es ist dies eine Mexiko Rundreise mit etlichen Inlandflügen, sodass wir mehr Zeit für Sehenswürdigkeiten und weniger Zeit mit langen Busfahrten verbringen. Kurz vorweg: Die Reise war für uns ein phantastisches Erlebnis!

Die Highlights sind: (anklicken, um direkt im Bericht hinzuspringen!)
- Chichen Itza
- Merida (Stadtrundgang)
- Uxmal
- La Venta (Archeologischer Park)
- Palenque
- Agua Azul
- San Chuan Chamula ("Indianerdorf")
- San Christoba de las Casa (Stadtrundgang)
- El Sumidero (Canyon Bootsfahrt)
- Oaxaca (Stadtrundgang)
- Monte Alban
- Arbol del Tule (2000 jährige Zypresse)
- Basilika der "Jungfrau von Guadalupe"
- Teotihuacan
- Mexico City (Stadtrundfahrt)
- Anthropologisches Museum (Mexico City)
- Voladores

Chcihen Itza


Chichen Itza:
Nachdem wir am Vortag in Cancun (Yucatan) angekommen sind und eine Nacht in Cancun verbracht haben geht es über Valladolid (einer kleinen Stadt mit kurzem Stadtrundgang im Zentrum) zum ersten Highlight der Rundreise: Chichen Itza!
Museum: Am Eingang vor der eigentlichen Sehenswürdigkeit liegt sehr oft ein kleines Museum, wo ein Relief, einige Originalfundstücke und etliche Erklärungen zu den Ausgrabungen zu finden ist. Ebenfalls hier gibt es ein großes Diorama, wo alle Sehenswürdigkeiten als Modell dargestellt sind. Enrique, unser einheimischer, deutsch sprechender Reiseleiter, der uns die komplette Rundfahrt begleitet, erklärt hier den Rundgang.
"Grab des grossen Priesters": Unsere Tour von Chichen Itza beginnt am Grab des Grossen Priesters, einem nicht sehr gut erhaltenen ca 10m hohen Tempels. Das Gebäude enthielt sieben Gräber mit Skeletten und wertvollen Gegenständen. (Aufgang gesperrt)
Observatorium: Spiralförmig windet sich ein Gang in das Innere des Rundbaus, der auf einer zweistufigen Plattform errichtet ist. Durch schmale Fensterschlitze dringen nur 2x im Jahr die Sonnenstrahlen für Sekunden bis in das Zentrum des Baus. Auf diese Weise bestimmten die Priester der Maya die Zeit. (gesperrt)
"Nonnenhaus" : wurde irrigerweise von den Spaniern so benannt. Die Steindekorationen auf der Fassade symbolisieren den Maya-Gott Chac. (Nonnenhaus innen zu besichtigen)
"Kirche":
Die Fassade der Kirche weist neben Chac-Masken geometrische Ornamente und Tierdarstellungen auf: zwischen den Chac-Masken sieht man eine Krabbe und ein Gürteltier sowie eine Schnecke und eine Schildkröte, die als Tiere auftretenden Himmelsträger aus der Maya-Mythologie. (Kirche innen zu besichtigen)
"El Castillo": Nun kommen wir endlich zum "El Castillo" - der Pyramide des Kukulkan. Wir sehen schon von weitem, wie sich die Leute hinunterplagen - aber egal, da müssen wir hinauf! :-) Wie die meisten anderen präkolumbianischen Bauwerke wurde auch dieses nach astronomisch-astrologischen Vorschriften errichtet. Die insgesamt 30m hohe, vierseitige Pyramide weist neun Terassen und vier Treppen auf, welche die neun Himmel und vier Himmelsrichtungen symbolisieren. Jede der vier Treppen hat 91 Stufen, also zusammen 364 und mit der Plattform als letzte Stufe 365, entsprechend der Anzahl der Tage eines Jahres. Wenn man die 45 Grad steile Treppe (!!!) erklommen hat, steht man auf der obersten Plattform, auf der der eigentliche Tempel des Kukulkan steht.Von hier aus hat man einen herrlichen Überblick über die gesamte Ausgrabungsanlage Chichen Itza. Unterhalb der Nordtreppe befindet sich der Eingang zum Inneren der Pyramide - geöffnet von 10.00-16.00, aber dafür haben wir natürlich keine Zeit!
Zu den Tag- und Nachtgleichen (21.3. bzw. 21./22.9.) ist die Kukulkan-Pyramide Schauplatz einer spektakulären Erscheinung: Der Sonneneinfall an diesen beiden Nachmittagen bis zum Sonnenuntergang wirft die Schattenlinien der Ecken der neun Pyramidenterrassen an die Nordwestmauer des Treppenaufgangs und erzeugt eine zu den Schlangenköpfen gleitende Linie, so daß der Eindruck entsteht, als krieche die große Schlange von der Spitze der Pyramide - Sinnbild des herabsteigenden Kukulkan, der die Saatzeit ankündigt bzw. die Regenzeit beendet. (zu besteigen! ;-) )
"Juego de Pelota": Der Ballspielplatz hier in Chichen Itza ist der größte aller 13 in Yucatan gefundenen Pelota-Plätze. Das eigentliche Spielfeld ist fast 46 m lang und rund 37 m breit, längsseitig eingerahmt von senkrechten 8,5 m hohen Mauern. In der Mitte der beiden Seitenmauern in einer Höhe von 7,25 m ist jeweils ein schwerer Steinring angebracht, der mit Schlangenornamenten verziert ist. Die Spieler mußten einen Hartgummiball durch die Steinringe schlagen, wobei sie lediglich Ellbogen, Knie und Hüften verwenden durften. Der Ball als Sinnbild der Sonne durfte wahrscheinlich den Boden nicht berühren, da sonst der symbolische Lauf der Sonne unterbrochen worden wäre. Es bleibt unklar, ob die Verlierer oder die Sieger geopfert wurden. Die Mauern werden nach unten durch eine Rampe begrenzt, deren Paneele Reliefdarstellungen der zur Opferung geführten Spieler zeigen. (begehbar)
Tempel der Jaguare: Im Osten des Pelota Platzes befindet sich in luftiger Höhe der Tempel der Jaguare. (gesperrt)
Grab des Chac-Mol: Wir kommen nun zum Grab des Chac-Mool, auch Venus-Plattform genannt. Hier wurde vor mehr als 100 Jahren eine Steinfigur gefunden, die Chac-Mool genannt wurde. Interessant sind die Reliefdarstellungen an dieser Plattform, welche das Symbol des Kukulkan mit dem der Venus verbinden.
Cenote de los Sacrificios: Nach Norden gehen wir nun zum Cenote de los Sacrificios. Dessen Existenz veranlaßte die Mayas wahrscheinlich dazu, sich hier niederzulassen. Das kreisrunde, natürliche Wasserloch hat einen Durchmesser von 60 m und seine Wände ragen bis zu 24 m über den Wasserspiegel empor. Als größte Tiefe wurden bisher 82 m gemessen. Der Cenote wurde mit größter Wahrscheinlichkeit als Opferort und Wallfahrtsziel benutzt. Ein Schwitzbad am Rande des Gewässers dürfte zur rituellen Reinigung gedient haben. In Zeiten der Trockenheit warf man lebende Menschen und wertvolle Gaben als Opfer für die Götter, vor allem für den Regengott Chac, in den Brunnen. Taucher fanden die Skelette von mindestens 50 Menschen sowie zahlreiche Gegenstände aus Keramik, Ton, Stein, Gold, Kupfer, Jade und Obsidian. Die Legende, daß im Cenote vornehmlich schöne Jungfrauen geopfert wurden, ist durch die Untersuchung der Skelette, die hauptsächlich von Männern und Kindern stammen, widerlegt worden.
Kriegertempel - Gruppe der 1000 Säulen:
Der Kriegertempel ist ein prachtvoller Bau auf einer Stufenplattform, umgeben von weiten Säulenhallen. Mehrere Reihen viereckiger Pfeiler führen zur Treppe, an deren Ende ein Chac-Mool liegt. Leider ist auch hier der Aufstieg gesperrt, wir können die Reliefs nur aus der Ferne erspähen. Unterhalb des Kriegertempels liegt die Gruppe der Tausend Säulen. Der ursprüngliche Verwendungszweck dieser Anlage ist ungeklärt. Sie könnte als Markthalle oder Versammlungsort gedient haben.

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Hotel Fiesta Americana


Hotel Fiesta Americana:
Das Hotel Fiesta Americana in Merida ist wohl das schönste Hotel, in dem wir bisher auf allen unseren Reisen abgestiegen sind. Nicht nur eine gigantische Lobby sondern auch die Zimmer sind Luxus pur - sogar der Kleiderkasten is innen beleuchtet. Auf einer riesigen Terasse können wir den Sonnenuntergang bewundern.

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Vaterland


Denkmal "Vaterland":
Auf diesem in der Mitte eines Kreisverkehrs liegenden Denkmal in Merida ist die Geschichte Mexikos in Bildern dargestellt (Reliefs).

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Plaza Major-Merida


Merida - Plaza Major:
Nun fahren wir zum Plaza Major, das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der Stadt. Casa Montejo: Die Südfront des Platzes beherrscht die Casa Montejo, eines der schönsten Bauten der spanischen Kolonialzeit, 1549 als Residenz der Familie des Konquistadoren errichtet. Beachtenswert ist das Wappen der Familie Montejo sowie die Steinskulpturen der spanischen Eroberer, die ihren Fuß auf das gebeugte Haupt eines bezwungenen Maya setzen.
Regierungspalast: An der Nordostecke steht der Regierungspalast (Palacio de Gobierno) aus dem Jahr 1892, der im Festsaal mit interessanten, von 1971 bis 1974 entstandenen Wandmalereien des aus Campeche stammenden Künstlers Fernando Castro Pacheco geschmückt ist.
Rathaus: Gegenüber der Kathedrale erhebt sich das Rathaus, ein Gebäude aus dem 16.Jhd. mit Kolonnaden und einem Uhrturm. Von hier wurde 1821 die Unabhängigkeit Yucatans ausgerufen.
Kathedrale: An der Ostseite des Platzes, an der Stelle eines früheren Maya-Tempels, erhebt sich die zwischen 1561 und 1598 erbaute Kathedrale. Die Fassade dieses größten christlichen Sakralgebäudes der Halbinsel Yucatan weist wenig architektonisch Bemerkenswertes auf.

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Uman 49


Uman:
In der kleinen Stadt Uman besichtigen wir zwei Markthallen: ein Obst- und Gewürze sowie Ramschmarkt, der zweite ein Fleischmarkt, der erstaunlich sauber und frisch aussieht. Wir besichtigen auch die karge Kirche. Nach einer Stunde geht es weiter.

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Uxmal


Uxmal: Und wieder ein absolutes Highlight der Rundreise: Uxmal!
Pyramide des Wahrsagers: Gegenüber dem Eingang erhebt sich die Pyramide des Wahrsagers oder Zauberers, die wunderschön erhalten aussieht, man aber nicht besteigen darf. Die Legende behauptet, daß diese Pyramide von einem Zwerg mit Hilfe seiner Mutter, die eine Hexe war, in einer Nacht geschaffen worden sei. Tatsächlich enthält sie jedoch fünf übereinander liegende Baukörper, die über einen Zeitraum von mehr als drei Jahrhunderten errichtet wurden und deutlich voneinander unterschieden werden können.
Palast des Gouverneurs: Wir halten uns südlich und gelangen zum Palast des Gouverneurs von Uxmal. Der auf einer riesigen Plattform und einer Terrasse liegende Palast ist 98 m lang, 12 m breit und 8 m hoch. Im Untergeschoß befinden sich an der Vorderseite 11 Eingänge. Über dem mittleren Sims verläuft der 3 m hohe Fries, der im oberen Teil aus einer fast durchgehenden Reihe von 103 Chac-Masken besteht. Daneben gibt es eine Unzahl geometrischer Formen. Über dem Fries verläuft eine Reihe von S-förmigen Ornamenten, die eine Schlange bilden, welche wie ein Halsband einst das gesamte Gebäude umschloß. Die über dem mittleren Eingang restaurierte Figur mit einem Kopfschmuck aus Quetzalfedern könnte einen einstigen Herrscher von Uxmal darstellen. Vor dem Palast steht ein Altar, in dessen Mitte sich ein doppelköpfiger Jaguar befindet. Diese Figur könnte ein Symbol der Herrschaft gewesen sein und als Thron gedient haben. Wir klettern zum Palast des Gouverneurs hinauf. Von hier hat man einen wunderschönen Blick zum Tempel des Wahrsagers. (begehbar)
"Schildkrötenhaus": Ebenfalls sieht man vom Palast des Gouverneurs auf das fast 7 m hohe, 29 m lange und 11 m breite "Schildkrötenhaus" hinunter. Von der Ostseite führen drei Eingänge durch das schmucklose Untergeschoß ins Innere des Hauses. Seinen Namen verdankt das Gebäude den Schildkröten, die in stilisierter Form das obere Gesims schmücken.
Grosse Pyramide: Nun kommen wir zur Großen Pyramide, die zum Teil restauriert wurde. Das einst 9-stöckige Gebäude von 30 m Höhe war oben abgeflacht und trug keinen Tempel, sondern lediglich palastartige kleine Gebäude an den vier Seiten. Das oberste Stockwerk zeigt Ornamente, darunter Masken, Papageien, Gitterwerk, Blumen und Mäander. Eine der Masken ist so gestaltet, daß die Nase eine Stufe oder einen Thron bildet. (Man darf die Pyramide besteigen)
Ballspielplatz: Ein wesentlich kleinerer Pelota-Platz (31 m lang, 10 m breit; die hier gefundenen Steinringe tragen das Datum 649 n. Chr.)
"Nonnenviereck": Nun gelangen wir zum "Nonnenviereck", dem die Spanier wegen der zahlreichen "Zellen" diesen Namen gaben. Die vier langgestreckten Gebäude, die den etwa 64 x 46 m großen trapezförmigen Innenhof umschließen, stehen auf Terrassen verschiedener Höhe und sind zu unterschiedlichen Zeiten errichtet worden. Man betritt den Innenhof durch den großen Bogeneingang im Südbau.
Nonnenviereck - Nordbau: Gegenüber des Eingangs erhebt sich auf einer fast 7 m hohen Plattform das älteste und bedeutendste Gebäude des Nonnenvierecks, der fast 100 m lange Nordbau. Die 30 m breite Treppe wird von zwei kleinen Tempeln flankiert. Der linke wird Venustempel genannt, weil ein Motiv im Fries mit dem Planeten Venus in Verbindung gebracht wird. Der Tempel ruht auf vier Säulen, die eine Halle bilden. Es ist das einzige Gebäude in Uxmal, das Säulen aufweist. Das Nordgebäude selbst umfaßt 26 Kammern und 11 Eingänge zum Innenhof. Über dem Gesims erheben sich vier Maskentürme mit jeweils vier übereinandergesetzten Chac-Masken. Daneben befinden sich kleine Abbildungen von strohgedeckten Hütten und Reliefs von Affen und Schlangen.
Nonnenviereck - Westbau: Der jüngste Trakt, der Westbau, hat sieben Eingänge. Sein Fries ist besonders kunstvoll. Über dem Haupteingang befindet sich ein Thron mit Baldachin, auf dem einst eine sitzende Figur, halb Mensch, halb Schildkröte, zu sehen war. Das herrliche Paneel zeigt abwechselnd Skulpturen zweier Maya-Hütten, Maskenreihen, geometrischen Ornamenten und mäanderförmig gerollten Schlangen. An den Kanten des Gebäudes befinden sich jeweils drei übereinandergesetzte Masken des Regengottes Chac.
Nonnenviereck - Ostbau: Die drittälteste Stuktur ist der Ostbau mit fünf Eingängen. Das Gesims besteht aus einem Schlangenornament, die Köpfe schauen an der Nordseite hervor. Der Fries ist relativ streng gehalten und besteht vornehmlich aus Gitterwerk. Darauf folgen Trapeze, in die Eulenköpfe eingefügt sind.

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La Venta


La Venta Park:
Nach einem Flug nach Villahermosa, der Hauptstadt der Provinz Tabasco, besichtigen wir den La Venta Park. In diesem tropischen Park wurden monumentale Funde der Olmekenkultur, die von 1200 v. Chr. bis 400 v. Chr. ihre Blütezeit hatte, aufgestellt. An verschiedenen Orten wurden die Skulpturen gefunden und in diesem Park ausgestellt - Altäre, Stelen, Tierskulpturen und die berühmten Kolossalköpfe aus La Venta. Noch heute ist es rätselhaft, wie es diesen Menschen möglich war, die bis zu 20 Tonnen schweren und bis zu 3 m hohen Kolossalköpfe aus Basalt zu bewegen. Der Steinbruch, der benutzt wurde, liegt nämlich rund 120 km von La Venta entfernt. Die aus Stein gemeißelten Züge haben zum Teil negroide Züge, bei anderen mischen sich menschliche Merkmale mit denen des Jaguars. Das Aussehen dieser Gesichter, das so unindianisch aussieht, hat zu den kühnsten Theorien geführt. So behaupten manche, daß es sich bei den Kolossalköpfen um Abbilder nubischer Fürsten handelt, die Ramses III. von Ägypten auf der Suche nach der Unterwelt nach Westen sandte.

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Palenque


Palenque: Wir haben das Glück, daß uns der Wettergott hold ist und Chac, der Regengott, momentan schläft. Auch Moskitos sind kaum vorhanden, und so gibt es außer Hitze und der schrecklichen Luftfeuchtigkeit nichts, was diesen herrlichen Tag trüben könnte. Waren die Tempel und Pyramiden in Ägypten aufgrund ihrer Größe imposant und die bis jetzt besuchten Tempelanlagen in Mexico, weil sie ja doch ziemlich gut erhalten sind, so macht der alles umschließende Dschungel diese Anlage hier zu etwas wirklich Besonderem.
Tempel Nr 12 + 13: Vom Eingang her erreichen wir als erstes die Tempel Nr. 12 und 13. Im Tempel 13 machte man 1994 einen sensationellen Fund: eine Grabkammer mit einem Sarkophag. Darin lagen die Überreste eines mit Zinnober rot bemalten Körpers (typisch für verstorbene Maya-Fürsten) einer etwa 40-jährigen Frau, ausgestattet mit Jademaske und edelsteinbesetztem Brustschild. In einer Kammer entdeckte man zwei weitere Skelette. Obwohl man keine Glyphen fand, nimmt man an, daß es sich um eine hochrangige Frau [Rote Königin von Palenque] handelt.
Tempel der Inschriften: Der nächste Bau ist der Tempel der Inschriften, erbaut von 675-683 n. Chr. Es wurde zuerst die Krypta, danach die Pyramide erbaut. Diese klassische Pyramide ist mit dem Tempelaufsatz 20 m hoch und besteht aus neun aufeinandergesetzten Sockeln. Auf den 6 Pfeilern, die die fünf Eingänge zu Tempel umrahmen, kann man Figuren aus Stuck erkennen, links und rechts vom Haupteingang sind 620 Hieroglyphen eingemeißelt. Diese Inschrift, der das Gebäude seinen Namen verdankt, scheint hauptsächlich die Familienchronik der Herrscher von Palenque zu enthalten.
Im Jahre 1949 wurde in der mittleren Kammer ein Zugang zu einer von Schutt bedeckten Treppe entdeckt. Hinter einer gemauerten Wand befand sich eine aufrecht stehende, dreieckige Platte mit sechs Skeletten davor. Hinter der Steinplatte wurde eine Krypta unter der Tempelplattform freigelegt. Darin befindet sich ein Monolythischer Sarkophag mit einer ihn bedeckenden Steinplatte von 8 Tonnen die einem Relief geschmückt ist: Herrscher Pacal sitzt auf einer Maske, die den Erdgott darstellt. Über dieser Szene wölbt sich ein kreuzartiges Gebilde, welches wahrscheinlich die "Ceiba", den heiligen Baum der Mayas darstellen könnte. Seit der Schriftsteller Erich Däniken in dieser Abbildung auf dem Sarkophagdeckel einen "Raumfahrer" "erkannte" wollten so viele Besucher in diese Krypta, dass nun der Tempel der Inschriften für Besucher gesperrt ist! :-( In dem Sarkophag lag das Skelett Pacals, von dessen Gesicht eine Maske aus Jade herabgeglitten war. Weitere Jadeschmuckstücke lagen ebenfalls bei. Diese Entdeckung von 1952 zeigte erstmals, daß auch eine Maya-Pyramide als Grabmonument eines Herrschers dienen konnte. Leider darf man auf diese Pyramide nicht hinauf, schon gar nicht hinein.
Tempel Nr. 22, 21 und 20:
Über einen steilen Pfad erreichen wir die kaum erkennbaren bzw. in Restaurierung befindlichen Tempeln Nr. 22, 21 und 20.
Tempel des Blattkreuzes: Noch ein Stück höher oben liegt der "Tempel des Blattkreuzes". Das Hauptmotiv des hier vorhandenen Reliefs ist ein Kreuz, das aus dem Haupt des Sonnengottes wächst und auf dem ein Sonnenvogel sitzt. Die Arme des Kreuzes bilden die Blätter der Maispflanze, die mit menschlichen Köpfen verziert ist. Auf beiden Seiten stehen Herrschergestalten: die des verstorbenen Vaters recht, die seines Sohnes und Nachfolgers links. Von hier aus hat man einen wunderbaren Ausblick zur "Pyramide des Kreuzes" auf der linken Seite und gegenüber den "Tempel der Sonne". Im Hintergrund sieht man die Gebäude des "Palastes".
Pyramide des Kreuzes: Wir steigen zur Pyramide des Kreuzes hinauf. Diese wurde 692 n. Chr. von Chan-Bahlam errichtet und diente wahrscheinlich als seine Grabstätte. Auch hier befand sich eine große Relieftafel, die heute im Nationalmuseum in Mexico-Stadt ausgestellt ist und die rechts Chan-Bahlam und links seinen Vater Pacal zeigt. Der Porticus des nach Süden orientierten Bauwerks, das auf der Spitze einer Pyramide steht, ist nicht mehr vorhanden, von seinem Dachkamm sind einige Teile gut erhalten. Es konnte aber noch nicht herausgefunden werden, aus wie vielen Plattformen der Tempel des Kreuzes ursprünglich bestand.
Tempel der Sonne: Auf dem Retourweg zum Palast kommen wir auch zum Tempel der Sonne. Er ruht auf einer vierstöckigen Pyramidenplattform und gehört zu den schönsten Bauten von Palenque. Der Tempel hat drei Portale, die zu zwei Gängen und einem Schrein führen. Auffallend ist der gut erhaltene Dachkamm.
Palast: Zum Schluß besichtigen wir den Palast, ein für die Maya-Architektur ungewöhnlicher Bau. Er wurde auf einer trapezförmigen, 10 m hohen, 100 m langen und 80 m breiten, künstlichen Plattform zwischen 650 und 770 n. Chr. errichtet. Die unregelmäßige Anlage besteht mehr oder weniger aus etwa 12 Gebäuden, die um vier Innenhöfe angeordnet sind und dem vierstöckigen, 15 m hohen Turm, der auf einer quadratischen Basis ruht und wahrscheinlich als Observatorium diente und leider auch nicht mehr zu erklimmen ist (gesperrt). In einem der Gebäude befindet sich eine ovale Tafel mit dem Relief zweier sitzender Figuren, wobei die eine der auf einem Jaguarthron höher sitzenden Person einen Kopfschmuck überreicht. Wahrscheinlich handelt es sich dabei um die Herrscherin Zac-Kuk und ihren Sohn Pacal, offenbar bei seiner Thronbesteigung. Der Palast selbst ist zur Beschtigung offen.

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Hotel Mision Palenque


Hotel "Mision Palenque": Nett, aber natürlich kein Vergleich zu den letzten beiden Nächten. Nach der dringend notwendigen Dusche hüpfen wir ins Pool und erfrischen uns.

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Aqua Azul


Aqua Azul: Diese Wasserfälle sind recht imposant. Durch den starken Regen am Vortag ist das Wasser leider weit entfernt von blau, es handelt sich eher um eine braune Soße. Trotzdem ist es sehr schön hier. Auf unbefestigten Fusswegen wandern wir durch den Urwald an den Wasserfällen entlang.

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San Juan Chamula


San Juan Chamula: Die nächste Station ist San Juan Chamula, ein sehr indianisch geprägter Ort. Es ist trüb und regnerisch. Das weniger Tolle hier ist, daß man nicht mal aus dem Bus steigen kann ohne von einer Horde bettelnder Kinder überfallen zu werden.
Die Kirche: Das ganz Besondere an diesem Ort ist die Kirche. Leider darf man hier drinnen nicht fotografieren, denn das ist wirklich sehenswert. Entlang der linken Seitenwand sind Kästen mit Heiligenfiguren angebracht. Diese Figuren werden an Feiertagen auf Sänften durch den Ort getragen. Auf der rechten Seite befinden sich einige Nebenaltäre, an einem spielt eine Spieluhr mit bunten, kitschigen Lichtern Weihnachtslieder, aber immer nur einige Takte, die sich als Medley ununterbrochen wiederholen. Der Rest der Kirche? Nun, da sind Föhrennadeln ausgestreut und alle paar Meter hockt eine Indiofamilie am Boden, denn Sitzreihen gibt es keine; ebenso keinen "richtigen" Altar. Vor sich haben sie brennende Kerzen in allen möglichen Farben und Größen aufgestellt und murmeln ein Gebet zum Andenken an ihre Vorfahren oder vielleicht beten sie auch für bessere Ernten oder so. Das ganze ist ungemein beeindruckend...

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San Cristobal de las Casas


San Cristobal de las Casas: Wir machen einen Rundgang durch die Fußgängerzone von San Cristobal zum Zentrum und begutachten die dortigen Sehenswürdigkeiten rund um den Hauptplatz, z.B. das Rathaus und die Kathedrale.
Kirche Santo Domingo: Etwas abseits liegt die Kirche Santo Domingo. Sie wurde zwischen 1547 und 1560 im Auftrag des Bischofs von Guatemala geschaffen. Die heutige, aus dem 17. Jhd. stammende Fassade ist im typischen mexikanischen Barock gehalten und ist eine der flächenmäßig größten dieser Art in Mexiko. Über der vergitterten mittleren Öffnung und an den Seiten sieht man den kaiserlichen Doppeladler, das Wappen Kaiser Karls V. Das Innere ist überreich dekoriert und enthält eine Anzahl von Skulpturen und mit Blattgold überzogenen Holzaltären. Aus dem 19. Jhd. stammt die besonders reich und kunstvoll verzierte Kanzel, deren Sockel aus einem einzigen Stück Holz gefertigt ist.
Markt: Neben der Kirche liegt der Markt, auf dem sich täglich die Indios der umliegenden Bergdörfer versammeln. Vor einigen Jahren wurde leider ein Teil der Marktes durch eine moderne Markthalle ersetzt; dadurch ging viel des ursprünglichen Flairs verloren.

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El Sumidero 127 - 137


El Sumidero Nationalpark: Um 7h45 gelangen wir zum Sumidero-Canyon und haben Glück - es scheint zwar noch nicht die Sonne, es regnet aber auch nicht. Wir steigen alle gemeinsam in ein Schnellboot ein und flitzen mit etwa 40 km/h durch die Bergschluchten.
Die "Bilder": Der einheimische Bootsführer beschreibt die Sehenswürdigkeiten durch "Bilder". Der erste Halt wird bei den "Pleitegeiern" gemacht, die sich hier an einer bestimmten Stelle sammeln. Als nächstes zeigt uns der Fahrer eine Felsformation die wie ein Seepferdchen aussieht. Die Canyon-Schluchten sind wirklich phänomenal beeindruckend. Bis zu angeblich 1000 m (steht im "Baedeker", wir hören von 600 m absolut und 1000 m über dem Meeresspiegel) erheben sich die Wände auf den Seiten, man kommt sich echt winzig vor! Durch den Nebel und das trübe Wetter kommen die Steilwände leider nicht so recht zur Geltung. Zu guter Letzt erreichen wir den "Weihnachtsbaum", über den normalerweise ein Wasserfall plätschern sollte. Da der aber ausgetrocknet ist, sieht man eine weiße Gesteinsformation, die für mich wie ein Gespenst aussieht.
Krokodile: Auf der Rückfahrt mit dm Boot suchen wir nach Krokodilen (oder Alligatoren??), die sich hier angeblich aufhalten sollen, und tatsächlich, in einem stinkenden Seitenarm sehen wir eines abtauchen bzw. mützelt ein kleines einige Meter weiter auf einem Baumstamm.

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Oaxaca


Oaxaca: Nach einem Flug von Tuxla Gutierres, der Hauptstadt des Bundesstaates Chiapas, kommen wir nach Oaxaca. Zentrum des bunten Lebens hier ist der Zocalo (Plaza Central) mit einem hübschen Musikpavillon, schönen alten Bäumen und Arkadencafes.
Kathedrale: An der Nordwestseite erhebt sich die Kathedrale, deren Bau Mitte des 16. Jhd. begonnen wurde und rund 200 Jahre in Anspruch nahm. Auffallend ist die gedrungene Bauweise mit zwei niedrigen Türmen, die angewandt wurde, um Erdbeben zu widerstehen. Die originelle Turmuhr, deren Werk ganz aus Holz geschnitzt ist, war ein Geschenk des Königs von Spanien an die Kirche. Die Barockfassade weist fein gearbeitete Figuren und Flachreliefs an den Säulen auf. Da gerade ein Gottesdienst abgehalten wird, dürfen wir das Innere der Kirche nicht besichtigen.
Markt: Einen Häuserblock südlich wird im alten Marktgebäude täglich ein Markt abgehalten, der ein besonders buntes Schauspiel bietet - so ähnlich wie die Flea-Markets in Florida, nur alles viel enger und gedrängter.
Sto. Domingo: Nun gehen wir in die Fußgängerzone in Richtung Sto. Domingo. Was ist das wohl, frage ich mich... Es handelt sich dabei um eine prächtige Kirche, eine Dominikanergründung aus dem Jahre 1575. Sehr eindrucksvoll ist die Barockfassade. Als wir das Innere betreten, haut es uns förmlich um: wir sehen an den Wänden und der Decke eine Fülle von vergoldeten Ornamenten und bunten Skulpturen im Hochrelief, die sich gegen den weißen Hintergrund glanzvoll abheben. Ich war schon in vielen Kirchen, aber so etwas hab ich mein Lebtag noch nicht gesehen! Der Gesamteindruck ist eher der eines Palastes als einer Kirche. Der bäuerliche Stil der farbigen Plastiken gibt dem Kirchenschiff und den Kapellen eine unverwechselbare mexikanische Note. An der Decke über dem Eingang sieht man einen skulptierten Weinstock, aus dessen goldenen Zweigen und Blättern 34 Portraits wachsen. Es handelt sich hierbei um den Stammbaum des 1221 gestorbenen hl. Domingo de Guzman, den Gründer des Dominikanerordens. Von den elf verschiedenen Kapellen ist die Rosenkranzkapelle die größte und schönste. Sie hat einen eigenen Chor, eine Sakristei und sogar eigene Türme. Der überreich geschmückte Altar mit der Jungfrau Maria gilt als ein Juwel des mexikanischen Rokoko. Die meisten der ursprünglichen Altäre und Dekorationen wurden Mitte des 19. Jhd. zerstört, als das Gotteshaus vorübergehend in einen Pferdestall verwandelt worden war. Die späteren Restaurierungen folgten den alten Vorbildern.
Staatliches Regionalmuseum: Außertourlich (eigentlich nicht in der Rundreise inbegriffen) besuchen wir das benachbarte Kloster, in dem das staatliche Regionalmuseum untergebracht ist. Sonntags ist der Eintritt frei. In zwei Etagen werden archäologische Sammlungen zu den Indianerkulturen sowie kirchliche und weltliche Exponate aus der Kolonialzeit ausgestellt. Glanzpunkt der Sammlung ist der 1932 im Grab Nr. 7 von Monte Alban gefundene Mixtekenschatz aus Gold, Jade, Türkis und anderen Halbedelsteinen. Aus diesen Materialien wurden kunstvolle Armbänder, Halskette, Ohrschmuck, Brustplatten, Masken u. ä. hergestellt.

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Monte Alban


Monte Alban:
Das insgesamt 40 km² umfassende Siedlungsgebiet von Monte Alban erstreckte sich einst über mehrere Berge und diente verschiedenen Völkern fast 2500 ( 1150 v. Chr. bis ca. 1521 n. Chr.) Jahre lang als Kultstätte. Das Zentrum der Ruinenstätte erhebt sich auf einer künstlichen Plattform 400 m über dem Tal von Oaxaca. Zur Blütezeit lebten in der 6,5 km² großen Kernsiedlung ca. 35.000 Menschen.
Grab Nr 7: Zuerst kommen wir zum Grab Nr. 7 (siehe Museum gestern), Die Entdeckung im Jahr 1932 war eine archäologische Sensation: die von den Zapoteken (ca. 600-800 n. Chr.) errichtete Grabkammer enthielt den bisher größten in Mesoamerika gefundenen Schatz. Die Vorkammern barg zapotekische Gefäße und Graburnen. Die Mixteken bestatteten hier später, wahrscheinlich um die Mitte des 14. Jhd., die sterblichen Überreste von Noblen. An mixtekischen Grabbeigaben fand man fast 500 überaus kunstvoll gearbeitete Gegenstände aus Gold, Silber, Jade, Türkis, Bergkristall und Alabaster.
4 Pyramiden: Wir peilen nun die vier Pyramiden nördlich der Nordplattform an. Von hier hat man einen guten Überblick über die teilweise mehr, teilweise weniger gut restaurierten Gebäude. Im Hintergrund sieht man einen terrassenartigen Berg, unter dem ebenfalls weitere Ausgrabungsstätten vermutet werden.
Nordplattform: Nun erblicken wir bereits die gewaltige, 12 m hohe Nordplattform, die sich über eine Fläche von 250 x 200m erstreckt. Auf die Plattform führt eine 38 m breite Treppe. Zu beiden Seiten des Treppenaufgangs fand man je einen mit Hieroglyphen und Figuren geschmückten Kultraum mit Grabstätten. Gegenüber dem westlichen Kultraum fand man die Stele Nr. 9, die auf allen vier Seiten mit Reliefs versehen ist und als der bedeutendste Fund dieser Art angesehen wird. Sie befindet sich heute im Museum von Mexiko-Stadt. Auf der Plattform sieht man die Reste von 2 m dicken Säulen in Doppelreihen, die einst das Dach der enormen Halle trugen. Eine Treppe führt in den Versenkten Hof, in dessen Mitte ein Altar steht.
Ballspielplatz: Wir gehen in südlicher Richtung und gelangen zum Ballspielplatz. Dieser ist das erste Gebäude der Ostgruppe. Wie bei allen Plätzen dieser Art in der Oaxaca-Region wurden hier in Monte Alban keine Steinringe, die als "Tore" hätten dienen können, gefunden.
Palast: Das nächste bedeutende Gebäude dieser Gruppe, ebenfalls mit breitem Treppenaufgang, wird "Palast" genannt. Auf seiner oberen Plattform blieben nur noch Mauerreste der Räume übrig, die wahrscheinlich den Priestern als Wohnräume dienten. Unter dem Innenhof fand man ein kreuzförmiges Grab, wahrscheinlich aus der Zeit von 800-1200 n. Chr. Zwischen dem Palast und der Mittleren Reihe sieht man einen eingelassenen Altar, in dem man eine originelle Maske des Fledermausgottes aus Jade gefunden hat.
"Observatorium": Der vierte, isoliert stehende Bau ist der einzige, der nicht in die Symmetrie der Anlage von Monte Alban paßt, da er in einem Winkel von 45° zu den übrigen Gebäuden steht. Auch die Form des Bauwerks ist ungewöhnlich: sein Grundriß ähnelt einer Pfeilspitze, wobei die Treppe das stumpfe Ende bildet. Ein den vorderen Teil durchquerender Tunnel führt nach oben. Solche Durchtunnelungen dienten in der mesoamerikanischen Architektur meist der Beobachtung von Himmelskörpern; seltsamerweise ist durch diesen Tunnel das Firmament jedoch gar nicht sichtbar. An der Mauer der Breitseite sind auf Steinplatten Hieroglyphen und Figuren zu sehen, die offenbar gelungene Eroberungen von Städten aufzeichnen. Man nimmt an, daß der westliche Teil dieses Bauwerks einige Zeit vor Christi Geburt entstanden ist.
Südplattform: Die Südplattform ist ein riesiges Bauwerk, von dem bisher nur wenig ausgegraben wurde. Eine 40 m breite Treppe führt auf eine Plattform, von der man einen großartigen Ausblick auf die Gesamtanlage hat, die oft als "Symphonie der Treppen" gerühmt wird.
An der Nordwestecke dieses Komplexes steht eine Stele, eine der besterhaltenen und künstlerisch wertvollsten von Monte Alban. Man erkennt links einen auf einem Hügel sitzenden Jaguar mit dem Kopfschmuck des Regengottes Cocijo, der eine geschmückte Lanze hält (sehen wir aber nicht).
Palast der Tänzer: Nun kommen wir zur Westgruppe, zum Palast der Tänzer, dessen Alter mit dem 6./5. Jhd. v. Chr. datiert wird. Der ursprüngliche Baukern wurde mehrfach überbaut. Heute sieht man ein hohes, doppelstöckiges Bauwerk (30 x 60 m), welches aus der Zeit um 500-800 n. Chr. stammt. Die wichtigsten Elemente sind aber die früher eine 3 m hohe Terrassenmauer schmückenden Steinplatten, welche Reliefs von Figuren, die sogenannten Danzates, aufweisen. Heute sind sie in mehreren Gruppen aufgestellt. Die Gesichtszüge und die Glyphen zeigen eine große Ähnlichkeit mit denen der Olmeken (La Venta). Es zeigt sich, daß die Bewohner von Monte Alban schon in der Frühzeit eine Art Schrift sowie ein Kalender- und Zahlensystem anwendeten. Bisher nahm man an, daß die in seltsamen Körperhaltungen dargestellten Figuren berauschte Tänzer seien, oder daß es sich um gepeinigte (entmannte?) Sklaven handeln könnte. Heute glaubt man aus den Glyphen um die Köpfe herum schließen zu können, daß sie bedeutende Persönlichkeiten verkörpern. In den letzten Jahren wurden mehrere der Steinplatten in Museen gebracht und durch Polyester-Reproduktionen ersetzt, um die Originale vor weiteren Witterungseinflüssen zu schützen.
Aussicht: Wir sind total begeistert von dem Ausblick hier. Palenque mit seinen im Dschungel verschwindenden Gebäuden war ungeheuer reizvoll anzuschauen, aber mindestens ebenso toll, wenn auch ganz anders imposant ist es hier in Monte Alban. Im Zentrum eines riesigen von Bergen umringten Talkessels erhebt sich dieser Berg auf dem oben die Pyramiden von Monte Alban liegen - und rundherum nix,...

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Arbol del Tule


Arbol del Tule: Außerplanmäßig fahren wir nun nach Sankt Maria Del Tule um einen ganz besonderen Baum zu besichtigen. Dieser Baum ist angeblich 2000 Jahre alt, Höhe 40 m, Umfang ca. 42 m, und ist wirklich eine Wucht! So etwas Gigantisches hab' ich noch nie gesehen! Es handelt sich um eine "Taxodium Mucronatum" - eine Mexikanische Zypresse. Dieser Baum hat angeblich den grössten Stammumfang der Welt. Laut neuesten DNA Untersuchungen handelt es sich bei diesem Giganten tatsächlich um einen einzelnen Baum, und nicht etwa um mehrere zu einem zusammengewachsene Bäume.

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Basilika der Jungfrau von Guadalupe


Basilika der Jungfrau von Guadalupe: Die Basilika der Jungfrau von Guadalupe ist "der" Wallfahrtsort Mexikos. Enrique, unser Reiseleiter, erzählt, daß in den Monaten November und Dezember, wenn sich der Tag der Erscheinung jährt, 5 Mio (!!!) Pilger hierher kommen, um ihrem "Mütterchen" zu huldigen.
Alte Basilica: Die Alte Basilica wurde 1709 anstelle eines Schreins aus dem 16.Jhd. errichtet und mehrmals ausgebaut. Im Gegensatz zu ihrem architektonisch wenig bemerkenswerten Äußeren beeindruckte das Innere, so lange es den Besuchern offenstand, durch sein weiträumiges Schiff, den Kontrast zwischen dem weißen Marmor und den vergoldeten Ornamenten, mehr aber noch durch die von tiefer Frömmigkeit durchdrungenen Pilgerscharen. Sowohl im Inneren als auch außen wird die Kirche durch Stahlseile und Traversen "zusammengehalten", damit das Mauerwerk nicht nach außen wegbricht.
Neue Basilica: Da die Alte Kirche wegen des schlammigen Untergrunds immer mehr absank und eine Gefahr für die Besucher darstellte, wurde eine neue Basilika errichtet. Dieser moderne Bau aus Beton und Marmor wurde 1976 eingeweiht. Ihr weiträumiges Inneres, das außer dem Bildnis der Mutter Gottes von Guadalupe keine Statuen und Gemälde enthält, hat ein Fassungsvermögen von 20.000 Personen. Einen etwas sonderbaren Anblick bietet ein Rollband hinter dem Hauptaltar, das die Gläubigen vollautomatisch am Marienbild vorbeitransportiert.
Platz: Im Bereich vor den Basilikas herrscht echter Jahrmarkt-Rummel: verschiedenste Musik dröhnt über den Platz, alle verkaufen irgendwas und bieten lautstark ihr Produkte an.
Brunnen: Weiter hinten im Park gelangen wir zu einem Brunnen mit einer riesigen Skulptur der Jungfrau Maria - insoferne bemerkenswert, als es sich um eine dunkelhäutige Madonna handelt, vor der die verschiedensten Indianer knien. Der Glaube an die Heilige Jungfrau durchdringt alle Schichten der mexikanischen Bevölkerung, aber auch viele Bewohner anderer Länder Lateinamerikas pilgern hierher. Es ist ebenfalls bemerkenswert, daß viele Elemente dieses Volksglaubens außerhalb des katholischen Dogmas liegen und oft an vorchristliche Mythen anschließen.

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Teotihuacan


Teotihuacan: Nun besuchen wir Teotihuacan, der bisher größten ausgegrabenen altindianischen Stadt Mesoamerikas. Wegen der Symmetrie der gigantischen Anlage und ihrer einheitlichen Architektur gehört sie zu den eindrucksvollsten Ruinenstätten der Welt. 1988 wurde Teotihuacan von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die Ruinenstätte ist nur zum Teil freigelegt. Die archäologische Zone bedeckt eine Fläche von mehr als 20 km², das eigentliche Zeremonialzentrum umfaßt lediglich 4,2 km². Ursprünglich waren sämtliche Fassaden mit einer vielfarbigen Stuckschicht bedeckt und zum Teil mit Skulpturen geschmückt.
Unidad Cultural: Wir beginnen unseren Rundgang im Süden der Anlage, dem Unidad Cultural, einem kleinen Museum, das durch Zeittafeln und ein großes Modell der Anlage einen guten Überblick über die Entwicklung Teotihuacans gibt. Hinter der Unidad Cultural gelangt man zur 4 km langen und 45m breiten Hauptstraße "Miccaotli", die bis zur Mondpyramide nach Norden verläuft.
Zitadelle: Nach dem Überqueren der Straße kommt man zu einer eindrucksvollen, rechteckigen, von vier Plattformen begrenzten Anlage, die als Zitadelle bezeichnet wird. Es wird vermutet, daß es sich um Kult- und Wohnstätten der Priester und Regierenden handelte. Die Zitadelle ist ein schönes Beispiel für den in Teotihuacan immer wiederkehrenden Talud-Tablero Stil (Schrägwand/Steilwand).
Tempel des Quetzalcoatl: Inmitten der Zitadelle von Teotihuacan liegt der Tempel des Quetzalcoatl. Diese zweimal überbaute Pyramide zeichnet sich vor allem durch die ursprünglich 366 Skulpturen aus, eine Seltenheit in einer Stadt, in der wenig Steinplastiken gefunden wurden. Wem dieses Heiligtum geweiht war, weiß man nicht, doch steht es mit Regen und Mais im Zusammenhang. Einer der beiden abwechselnden Typen von Skulpturen ist eine Schlange, deren Kopf von Blütenblättern oder Federn eingerahmt wird und deren Leib von Muschel- und Schneckenmotiven umgeben ist, die das Wasser darstellen. Der andere Typus ist eine stilisierte Maske, vielleicht des Regengottes Tlaluc oder eines Maisgottes, der mit runden Augen und zwei Fängen dargestellt wird. Farbreste an den einst mit Stuck überzogenen Steinfiguren sind noch zu erkennen. 1986 fand man eine Grabstätte mit 18 Priestern, die um 150 n. Chr. rituell geopfert wurden.
Mondpyramide: Dann endlich ist es soweit, wir stürmen zur Mondpyramide. Ihre Vorderseite wird durch einen fünfstöckigen pyramidenartigen Bau gebildet. Über die breite Freitreppe - die ersten Stufen sind ca. 40-50 cm hoch! - gelangt man zu der eigentlichen Pyramide, die aus vier versetzten Stockwerken besteht. Die Grundfläche mißt 140 x 150 m und die Höhe erreicht 46 m. Die Treppe reicht lediglich bis zum dritten Absatz, danach klettern wir über Stock und Stein. Die Aussicht entschädigt aber für die Strapazen! Eine Weile sitzen wir einfach da und genießen des Ausblick auf den vorgelagerten Platz, von dem aus schnurgerade die 4km lange und 45m breite Hauptstraße "Miccaotli" von uns weg führt, an deren Weg die Sonnenpyramide links vor uns liegt und die Zitadelle in der Ferne zu sehen ist. Links und rechts neben der Mondpyramide kann man deutlich die noch nicht fertig ausgegrabenen bzw. restaurierten kleinen Pyramiden, die den Platz symmetrisch säumen, erkennen.
Sonnenpyramide: Danach eilen wir zum Platz der fast 1 km entfernten Sonnenpyramide, der ca. 70m breit ist. In der Mitte befindet sich ein Altar, an den Ecken Überreste von Tempeln und anderen Anlagen. Im Osten des Platzes ragt der größte Bau Teotihuacans, die Sonnenpyramide empor. Dieses gigantische Bauwerk ist so angelegt, daß die Sonne am Tag der Sommersonnenwende genau gegenüber seiner Frontseite untergeht. Die Grundfläche (220 x 225 m) ist fast genau so groß wie die ägyptische Cheopspyramide, die Höhe, 63 m, mit dem ehemaligen Tempel 74 m, ist jedoch um 70m niedriger. Als Rauminhalt, der zum Großteil mit Ziegeln befüllt ist, hat man 1 Mio m³ errechnet. Zwei Reihen von Treppen führen über den dreiteiligen Vorbau zum ersten Absatz der Pyramide. Von hier aus geht eine breite Freitreppe über mehrere Etagen zur Spitze, auf der einst ein Tempel stand. Der Aufstieg hier ist zum Glück nicht ganz so anstrengend, der Ausblick ist aber trotzdem wunderschön (wenn auch nicht ganz so toll wie von der Mondpyramide).

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Flaggenparade am Zocalo


Mexico City: Nach Teotihuacan fahren wir zurück nach Mexico-City, wo wir wenige Minuten von 18h am Zocalo ankommen. Wir erscheinen gerade auf die Sekunde rechtzeitig, um der Fahnenparade beizuwohnen.
Der Zocalo: Der Zocalo ist der Mittelpunkt der Stadt, auf dem 1813 die erste Verfassung Mexicos verkündet wurde. Er mißt 240 x 240 m und ist damit einer der größten Plätze der Welt. Sofort nach der Eroberung Tenochtitlans (früherer Name Mexico-Citys) durch die Spanier begannen diese, den Hauptplatz so anzulegen, daß sein Nordteil den Südsektor des zerstörten aztekischen Tempelbezirks (Teocalli) einnahm. Der Platz wird beherrscht vom Nationalpalast mit seiner über 200 m langen Fassade, der die gesamte Ostseite einnimmt und der Kathedrale an der Nordseite mit dem dahinterliegenden Ausgrabungsgebiet Templo Mayor.
Die Kathedrale: Die Kathedrale gehört zu den ältesten und größten Sakralbauten der westlichen Hemisphäre und geht auf das Jahr 1563 zurück, wobei die maßgeblichen Pläne aus der Zeit Ende des 16. und Anfang des 17. Jhd. stammen. Obwohl an dem gewaltigen Bauwerk aus Basalt und grauem Sandstein 250 Jahre lang gearbeitet wurde und es daher unterschiedliche Stile in sich vereinigt, besticht es doch durch eine beeindruckende Harmonie. Trotz der beiden neoklassizistischen, durchbrochenen Türme wirkt die Fassade überwiegend barock. Die Glockentürme wurden 1793, die drei Statuen der Tugenden Glaube, Hoffnung und Nächstenliebe auf dem Uhrturm sowie die Kuppel erst 1813 fertiggestellt. Ungewöhnlich ist die Aufhängung und die unterschiedliche Größe der Kirchenglocken - eine wiegt nicht weniger als 5.600 kg. Die Kathedrale ist im Inneren (118 x 54 m, 55 m hoch) in ein Haupt- und zwei Nebenschiffe, sowie 14 Seitenaltäre unterteilt. Glanzstück ist der reich geschnitzte Altar der Könige (1718-1739) am Ende des Hauptschiffs hinter dem Hochaltar. Ebenfalls bemerkenswert ist das aus Zedernholz geschnitzte Chorgestühl, welchen 1696 geschaffen, jedoch zerstört und nun wieder hergestellt wird.
Sakramentenhaus: Direkt neben der Kathedrale, fast unscheinbar, schließt das "Sakramentenhaus" an, eine unabhängige Pfarrkirche, die 1768 geweiht wurde. In der Fassade ist die geometrische Ornamentik in Form der "Estipites" genannten Wandpfeiler vorherrschend.
Templo Mayor: in der Nebenstraße an der Ausgrabungsstätte des Templo Mayor, der Reste von Tenochtitlan, der einstigen Hauptstadt. Leider ist hier seit 17h geschlossen, und so können wir nur einen kurzen Blick von oben darauf werfen.

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Hotel Royal


Hotel "Royal": Wir übernachten im "Royal" in der Zona Rosa. Wir beziehen Zimmer 1402, und nachdem unsere Koffer vollzählig angekommen sind, bewundern wir die phantastische Aussicht aus dem riesigen Panoramafenster unserem 14. Stock. Da auch schön langsam die Sonne untergeht, fahren wir zwei Stockwerke höher zum Penthouse, wo wir das "Swimming Pool" bewundern und auch in andere Richtungen ausblicken können. Gegen 20h kommen auch die meisten anderen unserer Gruppe, da uns ein Begrüßungscocktail versprochen wurde. Wir trinken auf unseren letzten gemeinsamen Abend, denn morgen sitzt jeder schon in seinem eigenen Hotel oder im Flieger nach Hause.

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Unabhängigkeitsdenkmal


Stadtrundfahrt Mexico City:
Um 8h verlassen wir das Hotel und machen eine Mini-Stadtrundfahrt.
Der erste Fotostop ist beim Unabhängigkeitsdenkmal, danach sehen wir von Ferne das Schloß der Chapultepec und fahren anschließend in den Park mit demselben Namen, der mit etwa 4 km² der größte Park der Stadt ist. Hier sehen wir eine große, im Wasser liegende Mosaik-Tlaluk-Figur, danach machen wir einen Abstecher zum Lago Antiguo.

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Anthropologische Museum


Anthropologisches Museum: Nun, etwa um 9h30, ist es Zeit für das Anthropologische Museum.
Eingang: Der riesige Monolith am Eingang, als Regengott Tlaluc bekannt, stellt nach neueren Theorien wahrscheinlich dessen Schwester dar, die Wassergöttin Chalchiuhtlicue [die mit dem Jade-Rock]. Der 167 t schwere, unvollendete Koloß wurde in der Umgebung vom ca. 44km von hier entfernten Ort Texcoco gefunden und trotz moderner Methoden nur unter großen Schwierigkeiten an seinen jetzigen Platz transportiert.
Innenhof: Bemerkenswert ist die Konstruktion des Innenhofes, der teilweise von einem auf einer 11m hohen Säule ruhenden enormen Steinschirm überdacht wird. Von diesem Schirm fällt als Symbol der lebensspendenden Kraft des Wassers ein Wasservorhang und versickert im Steinboden.
Das Museum: Das Museum ist in zwei inhaltlich und räumlich klar voneinander getrennte Bereiche gegliedert: im Erdgeschoß sind in zwölf Sälen neben einer Einführung in die Anthropologie die archäologischen Funde der untergegangenen indianischen Kulturen zu sehen, das Obergeschoß dokumentiert die Lebensweisen der noch existierenden indianischen Bewohner des heutigen Mexiko. Jeder Saal ist einem Kulturkreis bzw. einer Volksgruppe zugeordnet.
Das Museum möchte ich hier nicht im Detail beschreiben - eine Kurzversion würde mindestens nochenmal soviel Text wie bisher erfordern. Die von mir hier gezeigten Bilder zeigen unter anderem einen Nachbau der Mauer des Tempel des Quetzalcoatl in Teotihuacan, ein Relief der vernichteten Hauptstadt Tenochtitlan und ein riesiges Gemälde von Monte Alban.

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Voladeros


Voladores: Die Voladores, die Fliegenden Tänzer der Totonachen lassen sich zu Flötenmusik verkehrt an den Füßen angebunden im Kreis von einem hohen Stamm herunter. Durch das sich drehende Gerüst an der Mastspitze wickelt sich das Seil aller 4 Tänzer gleichmässig und ganz langsam ab; durch die Drehbewegung entsteht auch eine Fliehkraft, die die Voladores nach aussen treibt.

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Sonnenuntergang


Ende der Rundreise: Damit war für uns die Rundreise durch ein wirklich phaszinierendes Land zu Ende. Wir haben sehr viele unvergessliche Eindrücke mitgenommen. Sowohl die Reiseführung durch Enrique als auch sämtliche Unterbringungen und Transfers haben fabelhaft funktioniert. Es war dies eine Rundreise, die wir Guten Gewissens weiterempfehlen können!
Wir sind danach weiter nach Cancun geflogen, um 14 Tage Badeurlaub im Hotel RIU Playacar anzuhängen. Davon werde ich einen eigenen Bericht anfertigen.

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Alle 242 Fotos diese Berichts können HIER in 6 verschiedenen Größen angeschaut werden!

In der ZIRKON Box Foto-Galerie
gibt es auch andere wunderschöne Fotos zu sehen.
Ein Blick hinein lohnt sich!!

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Diese Seite wurde zuletzt geändert am: 12. Jänner 2003