|
Thumbnail
|
Bild Nummer
(in der Foto Galerie)
|
Beschreibung
|
|
|
-
|
|
|
|
|
Chichen Itza:
Nachdem wir am Vortag in Cancun (Yucatan) angekommen sind und eine
Nacht in Cancun verbracht haben geht es über Valladolid (einer
kleinen Stadt mit kurzem Stadtrundgang im Zentrum) zum ersten Highlight
der Rundreise: Chichen Itza!
Museum: Am Eingang vor der eigentlichen
Sehenswürdigkeit liegt sehr oft ein kleines Museum, wo ein Relief,
einige Originalfundstücke und etliche Erklärungen zu den
Ausgrabungen zu finden ist. Ebenfalls hier gibt es ein großes
Diorama, wo alle Sehenswürdigkeiten als Modell dargestellt
sind. Enrique, unser einheimischer, deutsch sprechender Reiseleiter,
der uns die komplette Rundfahrt begleitet, erklärt hier den Rundgang.
"Grab des grossen Priesters":
Unsere Tour von Chichen Itza beginnt am Grab des Grossen Priesters,
einem nicht sehr gut erhaltenen ca 10m hohen Tempels. Das Gebäude
enthielt sieben Gräber mit Skeletten und wertvollen Gegenständen.
(Aufgang gesperrt)
Observatorium: Spiralförmig
windet sich ein Gang in das Innere des Rundbaus, der auf einer zweistufigen
Plattform errichtet ist. Durch schmale Fensterschlitze dringen nur
2x im Jahr die Sonnenstrahlen für Sekunden bis in das Zentrum
des Baus. Auf diese Weise bestimmten die Priester der Maya die Zeit.
(gesperrt)
"Nonnenhaus" : wurde
irrigerweise von den Spaniern so benannt. Die Steindekorationen auf
der Fassade symbolisieren den Maya-Gott Chac. (Nonnenhaus
innen zu besichtigen)
"Kirche": Die Fassade der Kirche weist neben
Chac-Masken geometrische Ornamente und Tierdarstellungen
auf: zwischen den Chac-Masken sieht man eine Krabbe und ein Gürteltier
sowie eine Schnecke und eine Schildkröte, die als Tiere auftretenden
Himmelsträger aus der Maya-Mythologie. (Kirche innen zu besichtigen)
"El Castillo": Nun kommen
wir endlich zum "El Castillo" - der Pyramide des Kukulkan.
Wir sehen schon von weitem, wie sich die Leute hinunterplagen - aber
egal, da müssen wir hinauf! :-) Wie die meisten anderen präkolumbianischen
Bauwerke wurde auch dieses nach astronomisch-astrologischen Vorschriften
errichtet. Die insgesamt 30m hohe, vierseitige Pyramide
weist neun Terassen und vier Treppen auf, welche die neun Himmel
und vier Himmelsrichtungen symbolisieren. Jede der vier Treppen hat
91 Stufen, also zusammen 364 und mit der Plattform als letzte Stufe
365, entsprechend der Anzahl der Tage eines Jahres. Wenn man die 45
Grad steile Treppe (!!!) erklommen hat, steht man auf der obersten
Plattform, auf der der eigentliche Tempel des Kukulkan steht.Von
hier aus hat man einen herrlichen Überblick über die gesamte
Ausgrabungsanlage Chichen Itza. Unterhalb der Nordtreppe befindet
sich der Eingang zum Inneren der Pyramide - geöffnet von 10.00-16.00,
aber dafür haben wir natürlich keine Zeit!
Zu den Tag- und Nachtgleichen (21.3. bzw. 21./22.9.) ist die Kukulkan-Pyramide
Schauplatz einer spektakulären Erscheinung: Der Sonneneinfall
an diesen beiden Nachmittagen bis zum Sonnenuntergang wirft die Schattenlinien
der Ecken der neun Pyramidenterrassen an die Nordwestmauer des Treppenaufgangs
und erzeugt eine zu den Schlangenköpfen gleitende Linie, so
daß der Eindruck entsteht, als krieche die große Schlange
von der Spitze der Pyramide - Sinnbild des herabsteigenden Kukulkan,
der die Saatzeit ankündigt bzw. die Regenzeit beendet. (zu
besteigen! ;-) )
"Juego de Pelota": Der
Ballspielplatz hier in Chichen Itza ist der größte
aller 13 in Yucatan gefundenen Pelota-Plätze. Das eigentliche
Spielfeld ist fast 46 m lang und rund 37 m breit, längsseitig
eingerahmt von senkrechten 8,5 m hohen Mauern. In der Mitte
der beiden Seitenmauern in einer Höhe von 7,25 m ist jeweils
ein schwerer Steinring angebracht, der mit Schlangenornamenten
verziert ist. Die Spieler mußten einen Hartgummiball durch
die Steinringe schlagen, wobei sie lediglich Ellbogen, Knie und
Hüften verwenden durften. Der Ball als Sinnbild der Sonne durfte
wahrscheinlich den Boden nicht berühren, da sonst der symbolische
Lauf der Sonne unterbrochen worden wäre. Es bleibt unklar, ob
die Verlierer oder die Sieger geopfert wurden. Die Mauern werden nach
unten durch eine Rampe begrenzt, deren Paneele Reliefdarstellungen
der zur Opferung geführten Spieler zeigen. (begehbar)
Tempel der Jaguare: Im Osten des
Pelota Platzes befindet sich in luftiger Höhe der Tempel der
Jaguare. (gesperrt)
Grab des Chac-Mol: Wir kommen
nun zum Grab des Chac-Mool, auch Venus-Plattform genannt.
Hier wurde vor mehr als 100 Jahren eine Steinfigur gefunden, die Chac-Mool
genannt wurde. Interessant sind die Reliefdarstellungen an dieser
Plattform, welche das Symbol des Kukulkan mit dem der Venus verbinden.
Cenote de los Sacrificios: Nach
Norden gehen wir nun zum Cenote de los Sacrificios. Dessen
Existenz veranlaßte die Mayas wahrscheinlich dazu, sich hier
niederzulassen. Das kreisrunde, natürliche Wasserloch
hat einen Durchmesser von 60 m und seine Wände ragen bis zu 24
m über den Wasserspiegel empor. Als größte Tiefe wurden
bisher 82 m gemessen. Der Cenote wurde mit größter Wahrscheinlichkeit
als Opferort und Wallfahrtsziel benutzt. Ein Schwitzbad am Rande des
Gewässers dürfte zur rituellen Reinigung gedient haben.
In Zeiten der Trockenheit warf man lebende Menschen und wertvolle
Gaben als Opfer für die Götter, vor allem für den Regengott
Chac, in den Brunnen. Taucher fanden die Skelette von mindestens
50 Menschen sowie zahlreiche Gegenstände aus Keramik, Ton, Stein,
Gold, Kupfer, Jade und Obsidian. Die Legende, daß im Cenote
vornehmlich schöne Jungfrauen geopfert wurden, ist durch die
Untersuchung der Skelette, die hauptsächlich von Männern
und Kindern stammen, widerlegt worden.
Kriegertempel - Gruppe der 1000 Säulen: Der Kriegertempel
ist ein prachtvoller Bau auf einer Stufenplattform, umgeben von weiten
Säulenhallen. Mehrere Reihen viereckiger Pfeiler führen
zur Treppe, an deren Ende ein Chac-Mool liegt. Leider ist auch
hier der Aufstieg gesperrt, wir können die Reliefs nur aus
der Ferne erspähen. Unterhalb des Kriegertempels liegt die Gruppe
der Tausend Säulen. Der ursprüngliche Verwendungszweck dieser
Anlage ist ungeklärt. Sie könnte als Markthalle oder Versammlungsort
gedient haben.
=> zurück zum Anfang
|
|
|
|
Hotel Fiesta Americana: Das Hotel
Fiesta Americana in Merida ist wohl das schönste Hotel, in
dem wir bisher auf allen unseren Reisen abgestiegen sind. Nicht
nur eine gigantische Lobby sondern auch die Zimmer sind Luxus pur
- sogar der Kleiderkasten is innen beleuchtet. Auf einer riesigen
Terasse können wir den Sonnenuntergang bewundern.
=> zurück zum Anfang
|
|
|
|
Denkmal "Vaterland": Auf
diesem in der Mitte eines Kreisverkehrs liegenden Denkmal in Merida
ist die Geschichte Mexikos in Bildern dargestellt (Reliefs).
=> zurück zum Anfang
|
|
|
|
Merida - Plaza Major: Nun fahren wir
zum Plaza Major, das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der Stadt.
Casa Montejo: Die Südfront
des Platzes beherrscht die Casa Montejo, eines der schönsten
Bauten der spanischen Kolonialzeit, 1549 als Residenz der Familie
des Konquistadoren errichtet. Beachtenswert ist das Wappen der Familie
Montejo sowie die Steinskulpturen der spanischen Eroberer, die ihren
Fuß auf das gebeugte Haupt eines bezwungenen Maya setzen.
Regierungspalast: An der Nordostecke
steht der Regierungspalast (Palacio de Gobierno) aus dem Jahr
1892, der im Festsaal mit interessanten, von 1971 bis 1974 entstandenen
Wandmalereien des aus Campeche stammenden Künstlers Fernando
Castro Pacheco geschmückt ist.
Rathaus: Gegenüber der Kathedrale
erhebt sich das Rathaus, ein Gebäude aus dem 16.Jhd. mit
Kolonnaden und einem Uhrturm. Von hier wurde 1821 die Unabhängigkeit
Yucatans ausgerufen.
Kathedrale: An der Ostseite des
Platzes, an der Stelle eines früheren Maya-Tempels, erhebt sich
die zwischen 1561 und 1598 erbaute Kathedrale. Die Fassade dieses
größten christlichen Sakralgebäudes der Halbinsel
Yucatan weist wenig architektonisch Bemerkenswertes auf.
=> zurück zum Anfang
|
 |
49 |
Uman: In der kleinen Stadt Uman besichtigen wir zwei Markthallen:
ein Obst- und Gewürze sowie Ramschmarkt, der zweite ein Fleischmarkt,
der erstaunlich sauber und frisch aussieht. Wir besichtigen auch die
karge Kirche. Nach einer Stunde geht es weiter.
=> zurück zum Anfang
|
|
|
|
Uxmal:
Und wieder ein absolutes Highlight der Rundreise: Uxmal!
Pyramide des Wahrsagers: Gegenüber
dem Eingang erhebt sich die Pyramide des Wahrsagers oder Zauberers,
die wunderschön erhalten aussieht, man aber nicht besteigen
darf. Die Legende behauptet, daß diese Pyramide
von einem Zwerg mit Hilfe seiner Mutter, die eine Hexe war, in einer
Nacht geschaffen worden sei. Tatsächlich enthält sie
jedoch fünf übereinander liegende Baukörper,
die über einen Zeitraum von mehr als drei Jahrhunderten
errichtet wurden und deutlich voneinander unterschieden werden können.
Palast des Gouverneurs: Wir halten
uns südlich und gelangen zum Palast des Gouverneurs von Uxmal.
Der auf einer riesigen Plattform und einer Terrasse liegende Palast
ist 98 m lang, 12 m breit und 8 m hoch. Im Untergeschoß
befinden sich an der Vorderseite 11 Eingänge. Über dem mittleren
Sims verläuft der 3 m hohe Fries, der im oberen Teil aus einer
fast durchgehenden Reihe von 103 Chac-Masken besteht. Daneben
gibt es eine Unzahl geometrischer Formen. Über dem Fries verläuft
eine Reihe von S-förmigen Ornamenten, die eine Schlange bilden,
welche wie ein Halsband einst das gesamte Gebäude umschloß.
Die über dem mittleren Eingang restaurierte Figur mit einem Kopfschmuck
aus Quetzalfedern könnte einen einstigen Herrscher von Uxmal
darstellen. Vor dem Palast steht ein Altar, in dessen Mitte sich
ein doppelköpfiger Jaguar befindet. Diese Figur könnte
ein Symbol der Herrschaft gewesen sein und als Thron gedient haben.
Wir klettern zum Palast des Gouverneurs hinauf. Von hier hat man einen
wunderschönen Blick zum Tempel des Wahrsagers. (begehbar)
"Schildkrötenhaus":
Ebenfalls sieht man vom Palast des Gouverneurs auf das fast 7 m
hohe, 29 m lange und 11 m breite "Schildkrötenhaus"
hinunter. Von der Ostseite führen drei Eingänge durch das
schmucklose Untergeschoß ins Innere des Hauses. Seinen Namen
verdankt das Gebäude den Schildkröten, die in stilisierter
Form das obere Gesims schmücken.
Grosse Pyramide:
Nun kommen wir zur Großen Pyramide, die zum Teil restauriert
wurde. Das einst 9-stöckige Gebäude von 30 m Höhe
war oben abgeflacht und trug keinen Tempel, sondern lediglich palastartige
kleine Gebäude an den vier Seiten. Das oberste Stockwerk zeigt
Ornamente, darunter Masken, Papageien, Gitterwerk, Blumen und Mäander.
Eine der Masken ist so gestaltet, daß die Nase eine Stufe oder
einen Thron bildet. (Man darf die Pyramide besteigen)
Ballspielplatz: Ein wesentlich
kleinerer Pelota-Platz (31 m lang, 10 m breit; die hier gefundenen
Steinringe tragen das Datum 649 n. Chr.)
"Nonnenviereck": Nun
gelangen wir zum "Nonnenviereck", dem die Spanier
wegen der zahlreichen "Zellen" diesen Namen gaben. Die vier
langgestreckten Gebäude, die den etwa 64 x 46 m großen
trapezförmigen Innenhof umschließen, stehen auf Terrassen
verschiedener Höhe und sind zu unterschiedlichen Zeiten errichtet
worden. Man betritt den Innenhof durch den großen Bogeneingang
im Südbau.
Nonnenviereck - Nordbau: Gegenüber
des Eingangs erhebt sich auf einer fast 7 m hohen Plattform das
älteste und bedeutendste Gebäude des Nonnenvierecks,
der fast 100 m lange Nordbau. Die 30 m breite Treppe wird
von zwei kleinen Tempeln flankiert. Der linke wird Venustempel
genannt, weil ein Motiv im Fries mit dem Planeten Venus in Verbindung
gebracht wird. Der Tempel ruht auf vier Säulen, die eine Halle
bilden. Es ist das einzige Gebäude in Uxmal, das Säulen
aufweist. Das Nordgebäude selbst umfaßt 26 Kammern
und 11 Eingänge zum Innenhof. Über dem Gesims erheben sich
vier Maskentürme mit jeweils vier übereinandergesetzten
Chac-Masken. Daneben befinden sich kleine Abbildungen von strohgedeckten
Hütten und Reliefs von Affen und Schlangen.
Nonnenviereck - Westbau: Der jüngste
Trakt, der Westbau, hat sieben Eingänge. Sein Fries
ist besonders kunstvoll. Über dem Haupteingang befindet sich
ein Thron mit Baldachin, auf dem einst eine sitzende Figur, halb Mensch,
halb Schildkröte, zu sehen war. Das herrliche Paneel zeigt abwechselnd
Skulpturen zweier Maya-Hütten, Maskenreihen, geometrischen Ornamenten
und mäanderförmig gerollten Schlangen. An den Kanten des
Gebäudes befinden sich jeweils drei übereinandergesetzte
Masken des Regengottes Chac.
Nonnenviereck - Ostbau: Die drittälteste
Stuktur ist der Ostbau mit fünf Eingängen. Das Gesims
besteht aus einem Schlangenornament, die Köpfe schauen an der
Nordseite hervor. Der Fries ist relativ streng gehalten und besteht
vornehmlich aus Gitterwerk. Darauf folgen Trapeze, in die Eulenköpfe
eingefügt sind.
=> zurück zum Anfang
|
|
|
|
La Venta Park: Nach einem Flug nach
Villahermosa, der Hauptstadt der Provinz Tabasco, besichtigen
wir den La Venta Park. In diesem tropischen Park wurden monumentale
Funde der Olmekenkultur, die von 1200 v. Chr. bis 400 v.
Chr. ihre Blütezeit hatte, aufgestellt. An verschiedenen
Orten wurden die Skulpturen gefunden und in diesem Park ausgestellt
- Altäre, Stelen, Tierskulpturen und die berühmten Kolossalköpfe
aus La Venta. Noch heute ist es rätselhaft, wie es diesen
Menschen möglich war, die bis zu 20 Tonnen schweren und bis
zu 3 m hohen Kolossalköpfe aus Basalt zu bewegen. Der Steinbruch,
der benutzt wurde, liegt nämlich rund 120 km von La Venta
entfernt. Die aus Stein gemeißelten Züge haben zum
Teil negroide Züge, bei anderen mischen sich menschliche Merkmale
mit denen des Jaguars. Das Aussehen dieser Gesichter, das so unindianisch
aussieht, hat zu den kühnsten Theorien geführt. So behaupten
manche, daß es sich bei den Kolossalköpfen um Abbilder
nubischer Fürsten handelt, die Ramses III. von Ägypten auf
der Suche nach der Unterwelt nach Westen sandte.
=> zurück zum Anfang
|
|
|
|
Palenque:
Wir haben das Glück, daß uns der Wettergott hold ist und
Chac, der Regengott, momentan schläft. Auch Moskitos sind kaum
vorhanden, und so gibt es außer Hitze und der schrecklichen
Luftfeuchtigkeit nichts, was diesen herrlichen Tag trüben könnte.
Waren die Tempel und Pyramiden in Ägypten aufgrund ihrer Größe
imposant und die bis jetzt besuchten Tempelanlagen in Mexico, weil
sie ja doch ziemlich gut erhalten sind, so macht der alles umschließende
Dschungel diese Anlage hier zu etwas wirklich Besonderem.
Tempel Nr 12 + 13: Vom Eingang
her erreichen wir als erstes die Tempel Nr. 12 und 13. Im Tempel
13 machte man 1994 einen sensationellen Fund: eine Grabkammer mit
einem Sarkophag. Darin lagen die Überreste eines mit Zinnober
rot bemalten Körpers (typisch für verstorbene Maya-Fürsten)
einer etwa 40-jährigen Frau, ausgestattet mit Jademaske und
edelsteinbesetztem Brustschild. In einer Kammer entdeckte man
zwei weitere Skelette. Obwohl man keine Glyphen fand, nimmt man an,
daß es sich um eine hochrangige Frau [Rote Königin von
Palenque] handelt.
Tempel der Inschriften: Der nächste
Bau ist der Tempel der Inschriften, erbaut von 675-683 n. Chr.
Es wurde zuerst die Krypta, danach die Pyramide erbaut.
Diese klassische Pyramide ist mit dem Tempelaufsatz 20 m hoch
und besteht aus neun aufeinandergesetzten Sockeln. Auf den 6 Pfeilern,
die die fünf Eingänge zu Tempel umrahmen, kann man Figuren
aus Stuck erkennen, links und rechts vom Haupteingang sind 620
Hieroglyphen eingemeißelt. Diese Inschrift, der das Gebäude
seinen Namen verdankt, scheint hauptsächlich die Familienchronik
der Herrscher von Palenque zu enthalten.
Im Jahre 1949 wurde in der mittleren Kammer ein Zugang zu einer von
Schutt bedeckten Treppe entdeckt. Hinter einer gemauerten Wand befand
sich eine aufrecht stehende, dreieckige Platte mit sechs Skeletten
davor. Hinter der Steinplatte wurde eine Krypta unter der Tempelplattform
freigelegt. Darin befindet sich ein Monolythischer Sarkophag
mit einer ihn bedeckenden Steinplatte von 8 Tonnen die einem
Relief geschmückt ist: Herrscher Pacal sitzt auf einer Maske,
die den Erdgott darstellt. Über dieser Szene wölbt sich
ein kreuzartiges Gebilde, welches wahrscheinlich die "Ceiba",
den heiligen Baum der Mayas darstellen könnte. Seit der Schriftsteller
Erich Däniken in dieser Abbildung auf dem Sarkophagdeckel
einen "Raumfahrer" "erkannte" wollten so
viele Besucher in diese Krypta, dass nun der Tempel der Inschriften
für Besucher gesperrt ist! :-( In dem Sarkophag lag das Skelett
Pacals, von dessen Gesicht eine Maske aus Jade herabgeglitten
war. Weitere Jadeschmuckstücke lagen ebenfalls bei. Diese Entdeckung
von 1952 zeigte erstmals, daß auch eine Maya-Pyramide als
Grabmonument eines Herrschers dienen konnte. Leider darf man
auf diese Pyramide nicht hinauf, schon gar nicht hinein.
Tempel Nr. 22, 21 und 20: Über einen steilen Pfad
erreichen wir die kaum erkennbaren bzw. in Restaurierung befindlichen
Tempeln Nr. 22, 21 und 20.
Tempel des Blattkreuzes: Noch
ein Stück höher oben liegt der "Tempel des Blattkreuzes".
Das Hauptmotiv des hier vorhandenen Reliefs ist ein Kreuz, das aus
dem Haupt des Sonnengottes wächst und auf dem ein Sonnenvogel
sitzt. Die Arme des Kreuzes bilden die Blätter der Maispflanze,
die mit menschlichen Köpfen verziert ist. Auf beiden Seiten stehen
Herrschergestalten: die des verstorbenen Vaters recht, die seines
Sohnes und Nachfolgers links. Von hier aus hat man einen wunderbaren
Ausblick zur "Pyramide des Kreuzes" auf der linken Seite
und gegenüber den "Tempel der Sonne". Im Hintergrund
sieht man die Gebäude des "Palastes".
Pyramide des Kreuzes: Wir steigen
zur Pyramide des Kreuzes hinauf. Diese wurde 692 n. Chr. von Chan-Bahlam
errichtet und diente wahrscheinlich als seine Grabstätte.
Auch hier befand sich eine große Relieftafel, die heute
im Nationalmuseum in Mexico-Stadt ausgestellt ist und die rechts
Chan-Bahlam und links seinen Vater Pacal zeigt. Der Porticus des
nach Süden orientierten Bauwerks, das auf der Spitze einer Pyramide
steht, ist nicht mehr vorhanden, von seinem Dachkamm sind einige Teile
gut erhalten. Es konnte aber noch nicht herausgefunden werden, aus
wie vielen Plattformen der Tempel des Kreuzes ursprünglich bestand.
Tempel der Sonne: Auf dem Retourweg
zum Palast kommen wir auch zum Tempel der Sonne. Er ruht auf
einer vierstöckigen Pyramidenplattform und gehört zu den
schönsten Bauten von Palenque. Der Tempel hat drei Portale,
die zu zwei Gängen und einem Schrein führen. Auffallend
ist der gut erhaltene Dachkamm.
Palast: Zum Schluß besichtigen
wir den Palast, ein für die Maya-Architektur ungewöhnlicher
Bau. Er wurde auf einer trapezförmigen, 10 m hohen, 100
m langen und 80 m breiten, künstlichen Plattform zwischen 650
und 770 n. Chr. errichtet. Die unregelmäßige Anlage
besteht mehr oder weniger aus etwa 12 Gebäuden, die um vier Innenhöfe
angeordnet sind und dem vierstöckigen, 15 m hohen Turm,
der auf einer quadratischen Basis ruht und wahrscheinlich als Observatorium
diente und leider auch nicht mehr zu erklimmen ist (gesperrt).
In einem der Gebäude befindet sich eine ovale Tafel mit
dem Relief zweier sitzender Figuren, wobei die eine der auf
einem Jaguarthron höher sitzenden Person einen Kopfschmuck überreicht.
Wahrscheinlich handelt es sich dabei um die Herrscherin Zac-Kuk
und ihren Sohn Pacal, offenbar bei seiner Thronbesteigung. Der
Palast selbst ist zur Beschtigung offen.
=> zurück zum Anfang
|
|
|
|
Hotel "Mision Palenque":
Nett, aber natürlich kein Vergleich zu den letzten beiden Nächten.
Nach der dringend notwendigen Dusche hüpfen wir ins Pool und
erfrischen uns.
=> zurück zum Anfang
|
|
|
|
Aqua Azul:
Diese Wasserfälle sind recht imposant. Durch den starken
Regen am Vortag ist das Wasser leider weit entfernt von blau, es handelt
sich eher um eine braune Soße. Trotzdem ist es sehr schön
hier. Auf unbefestigten Fusswegen wandern wir durch den Urwald an
den Wasserfällen entlang.
=> zurück zum Anfang
|
|
|
|
San Juan
Chamula: Die nächste Station ist San Juan Chamula,
ein sehr indianisch geprägter Ort. Es ist trüb und regnerisch.
Das weniger Tolle hier ist, daß man nicht mal aus dem Bus steigen
kann ohne von einer Horde bettelnder Kinder überfallen zu werden.
Die Kirche: Das ganz Besondere
an diesem Ort ist die Kirche. Leider darf man hier drinnen nicht
fotografieren, denn das ist wirklich sehenswert. Entlang der linken
Seitenwand sind Kästen mit Heiligenfiguren angebracht. Diese
Figuren werden an Feiertagen auf Sänften durch den Ort getragen.
Auf der rechten Seite befinden sich einige Nebenaltäre, an einem
spielt eine Spieluhr mit bunten, kitschigen Lichtern Weihnachtslieder,
aber immer nur einige Takte, die sich als Medley ununterbrochen wiederholen.
Der Rest der Kirche? Nun, da sind Föhrennadeln ausgestreut und
alle paar Meter hockt eine Indiofamilie am Boden, denn Sitzreihen
gibt es keine; ebenso keinen "richtigen" Altar. Vor sich
haben sie brennende Kerzen in allen möglichen Farben und Größen
aufgestellt und murmeln ein Gebet zum Andenken an ihre Vorfahren oder
vielleicht beten sie auch für bessere Ernten oder so. Das ganze
ist ungemein beeindruckend...
=> zurück zum Anfang
|
|
|
|
San
Cristobal de las Casas: Wir machen einen Rundgang durch
die Fußgängerzone von San Cristobal zum Zentrum und
begutachten die dortigen Sehenswürdigkeiten rund um den Hauptplatz,
z.B. das Rathaus und die Kathedrale.
Kirche Santo Domingo: Etwas abseits
liegt die Kirche Santo Domingo. Sie wurde zwischen 1547 und
1560 im Auftrag des Bischofs von Guatemala geschaffen. Die
heutige, aus dem 17. Jhd. stammende Fassade ist im typischen mexikanischen
Barock gehalten und ist eine der flächenmäßig größten
dieser Art in Mexiko. Über der vergitterten mittleren Öffnung
und an den Seiten sieht man den kaiserlichen Doppeladler, das Wappen
Kaiser Karls V. Das Innere ist überreich dekoriert und enthält
eine Anzahl von Skulpturen und mit Blattgold überzogenen Holzaltären.
Aus dem 19. Jhd. stammt die besonders reich und kunstvoll verzierte
Kanzel, deren Sockel aus einem einzigen Stück Holz gefertigt
ist.
Markt: Neben der Kirche liegt
der Markt, auf dem sich täglich die Indios der umliegenden
Bergdörfer versammeln. Vor einigen Jahren wurde leider ein
Teil der Marktes durch eine moderne Markthalle ersetzt; dadurch ging
viel des ursprünglichen Flairs verloren.
=> zurück zum Anfang
|
 |
127
- 137 |
El
Sumidero Nationalpark: Um 7h45 gelangen wir zum Sumidero-Canyon
und haben Glück - es scheint zwar noch nicht die Sonne, es regnet
aber auch nicht. Wir steigen alle gemeinsam in ein Schnellboot ein
und flitzen mit etwa 40 km/h durch die Bergschluchten.
Die "Bilder": Der einheimische
Bootsführer beschreibt die Sehenswürdigkeiten durch "Bilder".
Der erste Halt wird bei den "Pleitegeiern" gemacht,
die sich hier an einer bestimmten Stelle sammeln. Als nächstes
zeigt uns der Fahrer eine Felsformation die wie ein Seepferdchen
aussieht. Die Canyon-Schluchten sind wirklich phänomenal beeindruckend.
Bis zu angeblich 1000 m (steht im "Baedeker", wir hören
von 600 m absolut und 1000 m über dem Meeresspiegel) erheben
sich die Wände auf den Seiten, man kommt sich echt winzig vor!
Durch den Nebel und das trübe Wetter kommen die Steilwände
leider nicht so recht zur Geltung. Zu guter Letzt erreichen wir den
"Weihnachtsbaum", über den normalerweise ein Wasserfall
plätschern sollte. Da der aber ausgetrocknet ist, sieht man eine
weiße Gesteinsformation, die für mich wie ein Gespenst
aussieht.
Krokodile: Auf der Rückfahrt
mit dm Boot suchen wir nach Krokodilen (oder Alligatoren??),
die sich hier angeblich aufhalten sollen, und tatsächlich, in einem
stinkenden Seitenarm sehen wir eines abtauchen bzw. mützelt ein
kleines einige Meter weiter auf einem Baumstamm.
=> zurück zum Anfang
|
|
|
|
Oaxaca:
Nach einem Flug von Tuxla Gutierres, der Hauptstadt des Bundesstaates
Chiapas, kommen wir nach Oaxaca. Zentrum des bunten Lebens
hier ist der Zocalo (Plaza Central) mit einem hübschen
Musikpavillon, schönen alten Bäumen und Arkadencafes.
Kathedrale: An der Nordwestseite
erhebt sich die Kathedrale, deren Bau Mitte des 16. Jhd.
begonnen wurde und rund 200 Jahre in Anspruch nahm. Auffallend
ist die gedrungene Bauweise mit zwei niedrigen Türmen, die angewandt
wurde, um Erdbeben zu widerstehen. Die originelle Turmuhr, deren Werk
ganz aus Holz geschnitzt ist, war ein Geschenk des Königs von
Spanien an die Kirche. Die Barockfassade weist fein gearbeitete
Figuren und Flachreliefs an den Säulen auf. Da gerade ein
Gottesdienst abgehalten wird, dürfen wir das Innere der Kirche
nicht besichtigen.
Markt: Einen Häuserblock
südlich wird im alten Marktgebäude täglich ein
Markt abgehalten, der ein besonders buntes Schauspiel bietet - so
ähnlich wie die Flea-Markets in Florida, nur alles viel enger
und gedrängter.
Sto. Domingo: Nun gehen wir in
die Fußgängerzone in Richtung Sto. Domingo. Was
ist das wohl, frage ich mich... Es handelt sich dabei um eine prächtige
Kirche, eine Dominikanergründung aus dem Jahre 1575. Sehr
eindrucksvoll ist die Barockfassade. Als wir das Innere betreten,
haut es uns förmlich um: wir sehen an den Wänden und der
Decke eine Fülle von vergoldeten Ornamenten und bunten Skulpturen
im Hochrelief, die sich gegen den weißen Hintergrund glanzvoll
abheben. Ich war schon in vielen Kirchen, aber so etwas hab ich mein
Lebtag noch nicht gesehen! Der Gesamteindruck ist eher der eines Palastes
als einer Kirche. Der bäuerliche Stil der farbigen Plastiken
gibt dem Kirchenschiff und den Kapellen eine unverwechselbare mexikanische
Note. An der Decke über dem Eingang sieht man einen skulptierten
Weinstock, aus dessen goldenen Zweigen und Blättern 34
Portraits wachsen. Es handelt sich hierbei um den Stammbaum
des 1221 gestorbenen hl. Domingo de Guzman, den Gründer des Dominikanerordens.
Von den elf verschiedenen Kapellen ist die Rosenkranzkapelle
die größte und schönste. Sie hat einen eigenen Chor,
eine Sakristei und sogar eigene Türme. Der überreich geschmückte
Altar mit der Jungfrau Maria gilt als ein Juwel des mexikanischen
Rokoko. Die meisten der ursprünglichen Altäre und Dekorationen
wurden Mitte des 19. Jhd. zerstört, als das Gotteshaus vorübergehend
in einen Pferdestall verwandelt worden war. Die späteren Restaurierungen
folgten den alten Vorbildern.
Staatliches Regionalmuseum: Außertourlich
(eigentlich nicht in der Rundreise inbegriffen) besuchen wir
das benachbarte Kloster, in dem das staatliche Regionalmuseum
untergebracht ist. Sonntags ist der Eintritt frei. In zwei Etagen
werden archäologische Sammlungen zu den Indianerkulturen
sowie kirchliche und weltliche Exponate aus der Kolonialzeit ausgestellt.
Glanzpunkt der Sammlung ist der 1932 im Grab Nr. 7 von Monte Alban
gefundene Mixtekenschatz aus Gold, Jade, Türkis und anderen Halbedelsteinen.
Aus diesen Materialien wurden kunstvolle Armbänder, Halskette,
Ohrschmuck, Brustplatten, Masken u. ä. hergestellt.
=> zurück zum Anfang
|
|
|
|
Monte Alban: Das insgesamt
40 km² umfassende Siedlungsgebiet von Monte Alban erstreckte
sich einst über mehrere Berge und diente verschiedenen Völkern
fast 2500 ( 1150 v. Chr. bis ca. 1521 n. Chr.) Jahre lang als Kultstätte.
Das Zentrum der Ruinenstätte erhebt sich auf einer künstlichen
Plattform 400 m über dem Tal von Oaxaca. Zur Blütezeit
lebten in der 6,5 km² großen Kernsiedlung ca. 35.000 Menschen.
Grab Nr 7: Zuerst kommen wir zum
Grab Nr. 7 (siehe Museum gestern), Die Entdeckung im Jahr 1932
war eine archäologische Sensation: die von den Zapoteken (ca.
600-800 n. Chr.) errichtete Grabkammer enthielt den bisher größten
in Mesoamerika gefundenen Schatz. Die Vorkammern barg zapotekische
Gefäße und Graburnen. Die Mixteken bestatteten hier
später, wahrscheinlich um die Mitte des 14. Jhd., die sterblichen
Überreste von Noblen. An mixtekischen Grabbeigaben fand man
fast 500 überaus kunstvoll gearbeitete Gegenstände aus
Gold, Silber, Jade, Türkis, Bergkristall und Alabaster.
4 Pyramiden: Wir peilen nun die
vier Pyramiden nördlich der Nordplattform an. Von hier hat man
einen guten Überblick über die teilweise mehr, teilweise
weniger gut restaurierten Gebäude. Im Hintergrund sieht man einen
terrassenartigen Berg, unter dem ebenfalls weitere Ausgrabungsstätten
vermutet werden.
Nordplattform: Nun erblicken wir
bereits die gewaltige, 12 m hohe Nordplattform, die sich über
eine Fläche von 250 x 200m erstreckt. Auf die Plattform
führt eine 38 m breite Treppe. Zu beiden Seiten des Treppenaufgangs
fand man je einen mit Hieroglyphen und Figuren geschmückten Kultraum
mit Grabstätten. Gegenüber dem westlichen Kultraum fand
man die Stele Nr. 9, die auf allen vier Seiten mit Reliefs versehen
ist und als der bedeutendste Fund dieser Art angesehen wird. Sie befindet
sich heute im Museum von Mexiko-Stadt. Auf der Plattform sieht man
die Reste von 2 m dicken Säulen in Doppelreihen, die einst das
Dach der enormen Halle trugen. Eine Treppe führt in den Versenkten
Hof, in dessen Mitte ein Altar steht.
Ballspielplatz: Wir gehen in südlicher
Richtung und gelangen zum Ballspielplatz. Dieser ist das erste
Gebäude der Ostgruppe. Wie bei allen Plätzen dieser Art
in der Oaxaca-Region wurden hier in Monte Alban keine Steinringe,
die als "Tore" hätten dienen können, gefunden.
Palast: Das nächste bedeutende
Gebäude dieser Gruppe, ebenfalls mit breitem Treppenaufgang,
wird "Palast" genannt. Auf seiner oberen Plattform blieben
nur noch Mauerreste der Räume übrig, die wahrscheinlich
den Priestern als Wohnräume dienten. Unter dem Innenhof fand
man ein kreuzförmiges Grab, wahrscheinlich aus der Zeit von
800-1200 n. Chr. Zwischen dem Palast und der Mittleren Reihe sieht
man einen eingelassenen Altar, in dem man eine originelle Maske des
Fledermausgottes aus Jade gefunden hat.
"Observatorium": Der
vierte, isoliert stehende Bau ist der einzige, der nicht in die
Symmetrie der Anlage von Monte Alban paßt, da er in einem
Winkel von 45° zu den übrigen Gebäuden steht.
Auch die Form des Bauwerks ist ungewöhnlich: sein Grundriß
ähnelt einer Pfeilspitze, wobei die Treppe das stumpfe Ende
bildet. Ein den vorderen Teil durchquerender Tunnel führt nach
oben. Solche Durchtunnelungen dienten in der mesoamerikanischen Architektur
meist der Beobachtung von Himmelskörpern; seltsamerweise
ist durch diesen Tunnel das Firmament jedoch gar nicht sichtbar.
An der Mauer der Breitseite sind auf Steinplatten Hieroglyphen und
Figuren zu sehen, die offenbar gelungene Eroberungen von Städten
aufzeichnen. Man nimmt an, daß der westliche Teil dieses
Bauwerks einige Zeit vor Christi Geburt entstanden ist.
Südplattform: Die Südplattform
ist ein riesiges Bauwerk, von dem bisher nur wenig ausgegraben
wurde. Eine 40 m breite Treppe führt auf eine Plattform,
von der man einen großartigen Ausblick auf die Gesamtanlage
hat, die oft als "Symphonie der Treppen" gerühmt wird.
An der Nordwestecke dieses Komplexes steht eine Stele, eine der
besterhaltenen und künstlerisch wertvollsten von Monte Alban.
Man erkennt links einen auf einem Hügel sitzenden Jaguar mit
dem Kopfschmuck des Regengottes Cocijo, der eine geschmückte
Lanze hält (sehen wir aber nicht).
Palast der Tänzer: Nun kommen
wir zur Westgruppe, zum Palast der Tänzer, dessen Alter
mit dem 6./5. Jhd. v. Chr. datiert wird. Der ursprüngliche
Baukern wurde mehrfach überbaut. Heute sieht man ein hohes,
doppelstöckiges Bauwerk (30 x 60 m), welches aus der Zeit um
500-800 n. Chr. stammt. Die wichtigsten Elemente sind aber die
früher eine 3 m hohe Terrassenmauer schmückenden Steinplatten,
welche Reliefs von Figuren, die sogenannten Danzates, aufweisen.
Heute sind sie in mehreren Gruppen aufgestellt. Die Gesichtszüge
und die Glyphen zeigen eine große Ähnlichkeit mit denen
der Olmeken (La Venta). Es zeigt sich, daß die Bewohner
von Monte Alban schon in der Frühzeit eine Art Schrift sowie
ein Kalender- und Zahlensystem anwendeten. Bisher nahm man an, daß
die in seltsamen Körperhaltungen dargestellten Figuren berauschte
Tänzer seien, oder daß es sich um gepeinigte (entmannte?)
Sklaven handeln könnte. Heute glaubt man aus den Glyphen um die
Köpfe herum schließen zu können, daß sie bedeutende
Persönlichkeiten verkörpern. In den letzten Jahren wurden
mehrere der Steinplatten in Museen gebracht und durch Polyester-Reproduktionen
ersetzt, um die Originale vor weiteren Witterungseinflüssen zu
schützen.
Aussicht: Wir sind total begeistert
von dem Ausblick hier. Palenque mit seinen im Dschungel verschwindenden
Gebäuden war ungeheuer reizvoll anzuschauen, aber mindestens
ebenso toll, wenn auch ganz anders imposant ist es hier in Monte Alban.
Im Zentrum eines riesigen von Bergen umringten Talkessels erhebt sich
dieser Berg auf dem oben die Pyramiden von Monte Alban liegen - und
rundherum nix,...
=> zurück zum Anfang
|
|
|
|
Arbol
del Tule: Außerplanmäßig fahren
wir nun nach Sankt Maria Del Tule um einen ganz besonderen
Baum zu besichtigen. Dieser Baum ist angeblich 2000 Jahre alt,
Höhe 40 m, Umfang ca. 42 m, und ist wirklich eine Wucht!
So etwas Gigantisches hab' ich noch nie gesehen! Es handelt sich um
eine "Taxodium Mucronatum" - eine Mexikanische Zypresse.
Dieser Baum hat angeblich den grössten Stammumfang der Welt.
Laut neuesten DNA Untersuchungen handelt es sich bei diesem Giganten
tatsächlich um einen einzelnen Baum, und nicht etwa um mehrere
zu einem zusammengewachsene Bäume.
=> zurück zum Anfang
|
|
|
|
Basilika
der Jungfrau von Guadalupe: Die Basilika der
Jungfrau von Guadalupe ist "der" Wallfahrtsort Mexikos.
Enrique, unser Reiseleiter, erzählt, daß in den Monaten
November und Dezember, wenn sich der Tag der Erscheinung jährt,
5 Mio (!!!) Pilger hierher kommen, um ihrem "Mütterchen"
zu huldigen.
Alte Basilica:
Die Alte Basilica wurde 1709 anstelle eines Schreins
aus dem 16.Jhd. errichtet und mehrmals ausgebaut. Im Gegensatz
zu ihrem architektonisch wenig bemerkenswerten Äußeren
beeindruckte das Innere, so lange es den Besuchern offenstand, durch
sein weiträumiges Schiff, den Kontrast zwischen dem weißen
Marmor und den vergoldeten Ornamenten, mehr aber noch durch die von
tiefer Frömmigkeit durchdrungenen Pilgerscharen. Sowohl im Inneren
als auch außen wird die Kirche durch Stahlseile und Traversen
"zusammengehalten", damit das Mauerwerk nicht nach außen
wegbricht.
Neue Basilica: Da die Alte
Kirche wegen des schlammigen Untergrunds immer mehr absank und
eine Gefahr für die Besucher darstellte, wurde eine neue Basilika
errichtet. Dieser moderne Bau aus Beton und Marmor wurde 1976 eingeweiht.
Ihr weiträumiges Inneres, das außer dem Bildnis der Mutter
Gottes von Guadalupe keine Statuen und Gemälde enthält,
hat ein Fassungsvermögen von 20.000 Personen. Einen etwas
sonderbaren Anblick bietet ein Rollband hinter dem Hauptaltar, das
die Gläubigen vollautomatisch am Marienbild vorbeitransportiert.
Platz: Im
Bereich vor den Basilikas herrscht echter Jahrmarkt-Rummel:
verschiedenste Musik dröhnt über den Platz, alle verkaufen
irgendwas und bieten lautstark ihr Produkte an.
Brunnen: Weiter hinten im Park
gelangen wir zu einem Brunnen mit einer riesigen Skulptur der Jungfrau
Maria - insoferne bemerkenswert, als es sich um eine dunkelhäutige
Madonna handelt, vor der die verschiedensten Indianer knien.
Der Glaube an die Heilige Jungfrau durchdringt alle Schichten der
mexikanischen Bevölkerung, aber auch viele Bewohner anderer Länder
Lateinamerikas pilgern hierher. Es ist ebenfalls bemerkenswert, daß
viele Elemente dieses Volksglaubens außerhalb des katholischen
Dogmas liegen und oft an vorchristliche Mythen anschließen.
=> zurück zum Anfang
|
|
|
|
Teotihuacan:
Nun besuchen wir Teotihuacan, der bisher größten
ausgegrabenen altindianischen Stadt Mesoamerikas. Wegen der Symmetrie
der gigantischen Anlage und ihrer einheitlichen Architektur gehört
sie zu den eindrucksvollsten Ruinenstätten der Welt. 1988
wurde Teotihuacan von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Die Ruinenstätte ist nur zum Teil freigelegt. Die archäologische
Zone bedeckt eine Fläche von mehr als 20 km², das eigentliche
Zeremonialzentrum umfaßt lediglich 4,2 km². Ursprünglich
waren sämtliche Fassaden mit einer vielfarbigen Stuckschicht
bedeckt und zum Teil mit Skulpturen geschmückt.
Unidad Cultural: Wir beginnen
unseren Rundgang im Süden der Anlage, dem Unidad Cultural,
einem kleinen Museum, das durch Zeittafeln und ein großes
Modell der Anlage einen guten Überblick über die Entwicklung
Teotihuacans gibt. Hinter der Unidad Cultural gelangt man zur 4
km langen und 45m breiten Hauptstraße "Miccaotli",
die bis zur Mondpyramide nach Norden verläuft.
Zitadelle: Nach dem Überqueren
der Straße kommt man zu einer eindrucksvollen, rechteckigen,
von vier Plattformen begrenzten Anlage, die als Zitadelle
bezeichnet wird. Es wird vermutet, daß es sich um Kult- und
Wohnstätten der Priester und Regierenden handelte. Die Zitadelle
ist ein schönes Beispiel für den in Teotihuacan immer wiederkehrenden
Talud-Tablero Stil (Schrägwand/Steilwand).
Tempel des Quetzalcoatl: Inmitten
der Zitadelle von Teotihuacan liegt der Tempel des Quetzalcoatl.
Diese zweimal überbaute Pyramide zeichnet sich vor allem durch
die ursprünglich 366 Skulpturen aus, eine Seltenheit in
einer Stadt, in der wenig Steinplastiken gefunden wurden. Wem dieses
Heiligtum geweiht war, weiß man nicht, doch steht es mit Regen
und Mais im Zusammenhang. Einer der beiden abwechselnden Typen von
Skulpturen ist eine Schlange, deren Kopf von Blütenblättern
oder Federn eingerahmt wird und deren Leib von Muschel- und Schneckenmotiven
umgeben ist, die das Wasser darstellen. Der andere Typus ist eine
stilisierte Maske, vielleicht des Regengottes Tlaluc oder eines
Maisgottes, der mit runden Augen und zwei Fängen dargestellt
wird. Farbreste an den einst mit Stuck überzogenen Steinfiguren
sind noch zu erkennen. 1986 fand man eine Grabstätte mit 18 Priestern,
die um 150 n. Chr. rituell geopfert wurden.
Mondpyramide: Dann endlich ist
es soweit, wir stürmen zur Mondpyramide. Ihre Vorderseite wird
durch einen fünfstöckigen pyramidenartigen Bau gebildet.
Über die breite Freitreppe - die ersten Stufen sind ca. 40-50
cm hoch! - gelangt man zu der eigentlichen Pyramide, die aus vier
versetzten Stockwerken besteht. Die Grundfläche mißt
140 x 150 m und die Höhe erreicht 46 m. Die Treppe reicht
lediglich bis zum dritten Absatz, danach klettern wir über Stock
und Stein. Die Aussicht entschädigt aber für die Strapazen!
Eine Weile sitzen wir einfach da und genießen des Ausblick auf
den vorgelagerten Platz, von dem aus schnurgerade die 4km lange und
45m breite Hauptstraße "Miccaotli" von uns
weg führt, an deren Weg die Sonnenpyramide links vor uns liegt
und die Zitadelle in der Ferne zu sehen ist. Links und rechts neben
der Mondpyramide kann man deutlich die noch nicht fertig ausgegrabenen
bzw. restaurierten kleinen Pyramiden, die den Platz symmetrisch säumen,
erkennen.
Sonnenpyramide: Danach eilen wir
zum Platz der fast 1 km entfernten Sonnenpyramide, der
ca. 70m breit ist. In der Mitte befindet sich ein Altar, an den Ecken
Überreste von Tempeln und anderen Anlagen. Im Osten des Platzes
ragt der größte Bau Teotihuacans, die Sonnenpyramide
empor. Dieses gigantische Bauwerk ist so angelegt, daß
die Sonne am Tag der Sommersonnenwende genau gegenüber seiner
Frontseite untergeht. Die Grundfläche (220 x 225 m) ist
fast genau so groß wie die ägyptische Cheopspyramide, die
Höhe, 63 m, mit dem ehemaligen Tempel 74 m, ist jedoch um 70m
niedriger. Als Rauminhalt, der zum Großteil mit Ziegeln befüllt
ist, hat man 1 Mio m³ errechnet. Zwei Reihen von Treppen
führen über den dreiteiligen Vorbau zum ersten Absatz der
Pyramide. Von hier aus geht eine breite Freitreppe über mehrere
Etagen zur Spitze, auf der einst ein Tempel stand. Der Aufstieg hier
ist zum Glück nicht ganz so anstrengend, der Ausblick ist aber
trotzdem wunderschön (wenn auch nicht ganz so toll wie von der
Mondpyramide).
=> zurück zum Anfang
|
|
|
|
Mexico
City: Nach Teotihuacan fahren wir zurück nach
Mexico-City, wo wir wenige Minuten von 18h am Zocalo ankommen. Wir
erscheinen gerade auf die Sekunde rechtzeitig, um der Fahnenparade
beizuwohnen.
Der Zocalo: Der Zocalo ist
der Mittelpunkt der Stadt, auf dem 1813 die erste Verfassung Mexicos
verkündet wurde. Er mißt 240 x 240 m und ist
damit einer der größten Plätze der Welt. Sofort
nach der Eroberung Tenochtitlans (früherer Name Mexico-Citys)
durch die Spanier begannen diese, den Hauptplatz so anzulegen, daß
sein Nordteil den Südsektor des zerstörten aztekischen Tempelbezirks
(Teocalli) einnahm. Der Platz wird beherrscht vom Nationalpalast
mit seiner über 200 m langen Fassade, der die gesamte Ostseite
einnimmt und der Kathedrale an der Nordseite mit dem dahinterliegenden
Ausgrabungsgebiet Templo Mayor.
Die Kathedrale: Die Kathedrale
gehört zu den ältesten und größten Sakralbauten
der westlichen Hemisphäre und geht auf das Jahr 1563
zurück, wobei die maßgeblichen Pläne aus der Zeit
Ende des 16. und Anfang des 17. Jhd. stammen. Obwohl an dem gewaltigen
Bauwerk aus Basalt und grauem Sandstein 250 Jahre lang gearbeitet
wurde und es daher unterschiedliche Stile in sich vereinigt, besticht
es doch durch eine beeindruckende Harmonie. Trotz der beiden
neoklassizistischen, durchbrochenen Türme wirkt die Fassade überwiegend
barock. Die Glockentürme wurden 1793, die drei Statuen der Tugenden
Glaube, Hoffnung und Nächstenliebe auf dem Uhrturm sowie die
Kuppel erst 1813 fertiggestellt. Ungewöhnlich ist die Aufhängung
und die unterschiedliche Größe der Kirchenglocken - eine
wiegt nicht weniger als 5.600 kg. Die Kathedrale ist im Inneren
(118 x 54 m, 55 m hoch) in ein Haupt- und zwei Nebenschiffe, sowie
14 Seitenaltäre unterteilt. Glanzstück ist der reich
geschnitzte Altar der Könige (1718-1739) am Ende des Hauptschiffs
hinter dem Hochaltar. Ebenfalls bemerkenswert ist das aus Zedernholz
geschnitzte Chorgestühl, welchen 1696 geschaffen, jedoch zerstört
und nun wieder hergestellt wird.
Sakramentenhaus: Direkt neben
der Kathedrale, fast unscheinbar, schließt das "Sakramentenhaus"
an, eine unabhängige Pfarrkirche, die 1768 geweiht wurde. In
der Fassade ist die geometrische Ornamentik in Form der "Estipites"
genannten Wandpfeiler vorherrschend.
Templo Mayor: in der Nebenstraße
an der Ausgrabungsstätte des Templo Mayor, der Reste von Tenochtitlan,
der einstigen Hauptstadt. Leider ist hier seit 17h geschlossen, und
so können wir nur einen kurzen Blick von oben darauf werfen.
=> zurück zum Anfang
|
|
|
|
Hotel "Royal":
Wir übernachten im "Royal" in der Zona Rosa.
Wir beziehen Zimmer 1402, und nachdem unsere Koffer vollzählig
angekommen sind, bewundern wir die phantastische Aussicht aus dem
riesigen Panoramafenster unserem 14. Stock. Da auch schön
langsam die Sonne untergeht, fahren wir zwei Stockwerke höher
zum Penthouse, wo wir das "Swimming Pool" bewundern und
auch in andere Richtungen ausblicken können. Gegen 20h kommen
auch die meisten anderen unserer Gruppe, da uns ein Begrüßungscocktail
versprochen wurde. Wir trinken auf unseren letzten gemeinsamen Abend,
denn morgen sitzt jeder schon in seinem eigenen Hotel oder im Flieger
nach Hause.
=> zurück zum Anfang
|
|
|
|
Stadtrundfahrt Mexico City: Um 8h verlassen wir das Hotel
und machen eine Mini-Stadtrundfahrt.
Der erste Fotostop ist beim Unabhängigkeitsdenkmal, danach
sehen wir von Ferne das Schloß der Chapultepec
und fahren anschließend in den Park mit demselben Namen,
der mit etwa 4 km² der größte Park der Stadt ist.
Hier sehen wir eine große, im Wasser liegende Mosaik-Tlaluk-Figur,
danach machen wir einen Abstecher zum Lago Antiguo.
=> zurück zum Anfang
|
|
|
|
Anthropologisches
Museum: Nun, etwa um 9h30, ist es Zeit für das Anthropologische
Museum.
Eingang: Der riesige Monolith
am Eingang, als Regengott Tlaluc bekannt, stellt nach neueren
Theorien wahrscheinlich dessen Schwester dar, die Wassergöttin
Chalchiuhtlicue [die mit dem Jade-Rock]. Der 167 t schwere, unvollendete
Koloß wurde in der Umgebung vom ca. 44km von hier entfernten
Ort Texcoco gefunden und trotz moderner Methoden nur unter großen
Schwierigkeiten an seinen jetzigen Platz transportiert.
Innenhof: Bemerkenswert ist die
Konstruktion des Innenhofes, der teilweise von einem auf einer
11m hohen Säule ruhenden enormen Steinschirm überdacht
wird. Von diesem Schirm fällt als Symbol der lebensspendenden
Kraft des Wassers ein Wasservorhang und versickert im Steinboden.
Das Museum: Das Museum ist in
zwei inhaltlich und räumlich klar voneinander getrennte Bereiche
gegliedert: im Erdgeschoß sind in zwölf Sälen
neben einer Einführung in die Anthropologie die archäologischen
Funde der untergegangenen indianischen Kulturen zu sehen, das Obergeschoß
dokumentiert die Lebensweisen der noch existierenden indianischen
Bewohner des heutigen Mexiko. Jeder Saal ist einem Kulturkreis bzw.
einer Volksgruppe zugeordnet.
Das Museum möchte ich hier nicht im Detail beschreiben - eine
Kurzversion würde mindestens nochenmal soviel Text wie bisher
erfordern. Die von mir hier gezeigten Bilder zeigen unter anderem
einen Nachbau der Mauer des Tempel des Quetzalcoatl in Teotihuacan,
ein Relief der vernichteten Hauptstadt Tenochtitlan und ein riesiges
Gemälde von Monte Alban.
=> zurück zum Anfang
|
|
|
|
Voladores:
Die Voladores, die Fliegenden Tänzer der Totonachen
lassen sich zu Flötenmusik verkehrt an den Füßen angebunden
im Kreis von einem hohen Stamm herunter. Durch das sich drehende Gerüst
an der Mastspitze wickelt sich das Seil aller 4 Tänzer gleichmässig
und ganz langsam ab; durch die Drehbewegung entsteht auch eine Fliehkraft,
die die Voladores nach aussen treibt.
=> zurück zum Anfang
|
|
|
|
Ende der Rundreise:
Damit war für uns die Rundreise durch ein wirklich phaszinierendes
Land zu Ende. Wir haben sehr viele unvergessliche Eindrücke mitgenommen.
Sowohl die Reiseführung durch Enrique als auch sämtliche
Unterbringungen und Transfers haben fabelhaft funktioniert. Es war
dies eine Rundreise, die wir Guten Gewissens weiterempfehlen können!
Wir sind danach weiter nach Cancun geflogen, um 14 Tage Badeurlaub
im Hotel RIU Playacar anzuhängen. Davon werde ich einen eigenen
Bericht anfertigen.
=> zurück zum Anfang
|